Mehrere Verdächtige gefasst

In den letzten Wochen haben Grenzwächter im Rheintal diverse Kriminaltouristen angehalten und Einbruchswerkzeuge sowie zwei gestohlene Fahrräder sichergestellt.

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Sichergestelltes mutmassliches Einbruchswerkzeug. (Bild: pd)

Sichergestelltes mutmassliches Einbruchswerkzeug. (Bild: pd)

Mitte November kontrollierten Grenzwächter beim Grenzübergang St. Margrethen drei moldawische Staatsangehörige (26- und 38-jährig), die in einem Fahrzeug aus Bulgarien in die Schweiz einreisen wollten. Bei der Kontrolle wurden in der Reisetasche des Fahrers Walkie-Talkies, in einer Tennisschlägertasche ein Brecheisen und im Fahrzeug mehrere Paar Handschuhe gefunden, schreibt die Grenzwachtregion in einer Medienmitteilung.

Bereits bekannte Personen

Die Fahrzeugspezialisten des Grenzwachtkorps fanden bei der gründlichen Kontrolle zwei weitere Brecheisen – diese waren in der hinteren Stossstange eingebaut. Die Personen wurden im nationalen Identifikationssystem gespeichert und für weitere Abklärungen der Kantonspolizei übergeben.

Ebenfalls in St. Margrethen, am Dienstag, wurden bei der Einreise mit der Bahn fünf rumänische Staatsbürger zwischen 23 und 45 Jahren kontrolliert. Es stellte sich heraus, dass eine der Personen wegen Hausfriedensbruch, Sachbeschädigung und Diebstahl im Kanton zur Verhaftung ausgeschrieben war. Demnach wurde die Person der Polizei übergeben. Eine weitere war mit einer nationalen Einreisesperre ausgeschrieben. Abklärungen haben ergeben, dass Verdacht auf verbrecherische Tätigkeiten besteht. Die Person wurde nach Österreich weggewiesen.

Mountainbikes sichergestellt

Beim Grenzübergang Kriessern wurden Anfang Dezember bei der Ausreise zwei rumänische Staatsbürger (29- und 37-jährig) in einem Fahrzeug kontrolliert. Gefunden wurden zwei in der Schweiz gestohlene Mountainbikes, zudem ein Haken zum Öffnen von Diebstahlsicherungen sowie diverse Hygieneartikel zweifelhafter Herkunft. Die Personen, die gestohlenen Mountainbikes und die sichergestellte Ware wurden der Polizei übergeben. (pd/red.)

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