Mehr Steuern – weniger Lohngelder

Die katholische Kirchbürgerversammlung Rheineck genehmigte die Jahresrechnung und stimmte Budget und Steuerplan zu. Das Budget rechnet mit einem Reservebezug von 40 000 Franken.

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Rheineck. Am Montag konnte Rosmarie Lutz-Meier, Präsidentin der Kirchenverwaltung, 49 Kirchbürgerinnen und Kirchbürger zur ordentlichen Bürgerversammlung begrüssen.

Die Versammlung stimmte der Jahresrechnung 2009 und dem Budget mit Steuerplan 2010 ohne Gegenstimme zu.

Die Jahresrechnung weist einen Einnahmenüberschuss von Fr. 87 977.02 auf, gegenüber einem budgetierten Minus von Fr. 48 960.

–. Zum guten Ergebnis beigetragen haben die Mehreinnahmen bei den Steuern, die tieferen Personalkosten sowie der unter dem Budget liegende Liegenschaftsaufwand.

Das Budget rechnet mit einem Reservebezug von Fr. 40 950.–. bei gleich bleibendem Steuerfuss von 24 Prozent. Die Unterhaltsarbeiten Pfarrkirche werden dieses Jahr abgeschlossen und die Rechnung mit Fr. 39 000.–. belasten.

Die Vorsitzende richtete sich in der allgemeinen Umfrage in eigener Sache an die Versammlung. Sie ist erfreut darüber, dass nach der Demission von Pfarrer Peter Maier, dank dem guten Willen und Einsatz aller Mitarbeitenden, der Personalwechsel problemlos vollzogen werden konnte. Pater Walter Strassmann SVD, Pfarradministrator ad interim, ist zusammen mit Pater Marcel Frei für alle seelsorgerischen Bereiche der Doppelpfarrei zuständig.

Zur Bildung einer Seelsorgeeinheit verwies die Präsidentin auf die Informationen im Amtsbericht. Sie lädt alle dazu ein, sich für diese Entwicklung zu begeistern und aktiv bei der Bildung der neuen Pfarreiform mitzuhelfen.

Beda Hässig, Mitglied des Kollegienrats informierte ausführlich über die Arbeit der kollegienrätlichen Kommission, deren Aufgabe darin besteht, die künftigen Aufgaben der Kirchgemeinden, des Konfessionsteils zu erörtern.

Die Fragen aus der Versammlung zu Firmung ab 18 und aktive Mithilfe zur Bildung Seelsorgeeinheit konnten zufriedenstellend beantwortet werden.

Nach der 40-minütigen Bürgerversammlung lud die Präsidentin zum Ausklang ins Restaurant Pöstli ein. (pd)

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