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Mehr möglich gewesen

Der FC Staad hat den dritten Platz gewahrt, mit der Rückrunde sind die Seebuben aber nicht zufrieden.
Günther Böhler

FC STAAD. «Wir sind in Lauerstellung. Damit wir um den Aufstieg mitspielen können, braucht es aber eine perfekte Rückrunde und etwas Schützenhilfe», liess Staads Co-Trainer Cornel Rüst vor dem Start in die Rückrunde wissen. Zehn Spiele später, nach Abschluss der 3.-Liga-Meisterschaft herrscht die Gewissheit, dass es mehr als genug Schützenhilfe gegeben hätte. Doch von einer perfekten Rückrunde – eine solche wäre letztlich nicht einmal nötig gewesen – war der FC Staad weit entfernt. Daher ist es auch nicht verwunderlich, wenn das Trainerduo Gonzalez/Rüst mit einem (zwei) weinenden Auge(n) im O-Ton feststellt: «Noch nie war es so einfach aufzusteigen.» So aber müssen die Seebuben, die 2009/10 nur kurz 2.-Liga-Luft schnupperten, bereits die siebte Saison in Folge in der 3. Liga spielen.

Spirit für Aufstieg fehlte

Dabei hat es nach der Winterpause gar nicht so schlecht angefangen. In vier Partien wurden acht Zähler eingefahren, und der Bützel wurde weiter zur Festung ausgebaut. Nachdem diese allerdings im Duell mit dem späteren Meister Ruggell fiel, lief es nur noch durchwachsen. Und als man zwei Runden später in Teufen mit einem 4:7 als Verlierer vom Platz ging, waren die Titel-Träume eigentlich schon vorzeitig geplatzt.

«Wir haben unnötig Punkte liegengelassen und können mit der Rückrunde nicht zufrieden sein. Das Verletzungspech, von dem ja auch andere Teams betroffen waren, darf keine Entschuldigung sein», stellt Spielertrainer Jose Gonzalez klar fest. Vielmehr fehlte laut dem gebürtigen Spanier auch der Spirit für höhere Aufgaben: «Wir waren öfter in der Position, es zu schaffen – doch richtig gespürt hat man dies bei den Spielern und auch den Fans nie.»

Apropos Rückrunde: Der FC Staad liegt in dieser Wertung mit 15 Punkten nur auf Platz sechs. Ganz klar die Nummer eins war Teufen (22) vor Goldach (19) und Diepoldsau-Schmitter sowie Schaan (je 18). Erst auf Rang fünf folgt übrigens Aufsteiger Ruggell mit 17 Zählern.

Zivaljevic wechselt zu Hard

Und ganz nach dem Motto «Nach der Meisterschaft, ist vor der Meisterschaft», lässt sich der 36-jährige Übungsleiter der Staader schon etwas in die Karten blicken. «Es werden weitere junge Spieler, wie zuletzt schon Fabian Krämer (19-jährig) und Francesco Cristiano (18) ins Team nachrücken. Die Liga wird sicher sehr interessant – Rebstein ist nach drei Jahren wieder zurück und Diepoldsau hat sich im Frühling stark präsentiert.»

In personeller Hinsicht wird es jedoch einen für Staad kaum zu ersetzenden Abgang geben: Goalgetter Boris Zivaljevic, der heuer den Ball 21 Mal in die Maschen setzte, versucht sich noch einmal in höheren Gefilden. Der Serbe heuert erneut beim FC Hard an, der in der dritthöchsten Spielklasse Österreichs ist(Regionalliga West).

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