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Mehr Geld für die Jugend

Die Katholische Kirchgemeinde Berneck bezieht 30 000 Franken aus dem Grabstättefonds, um ein Konto für Jugendarbeit zu eröffnen. Unterstützen möchte sie damit vor allem Anlässe des Blaurings, ohne das Budget der Kirchgemeinde zu belasten.
Seraina Hess

BERNECK. Über 180 000 Franken haben sich im Grabstättefonds der Katholischen Kirchgemeinde Berneck in den letzten Jahrzehnten angehäuft. Zusammengekommen ist die Summe aus Geldern, die von Angehörigen für die langjährige Bepflanzung und Pflege von Gräbern bezahlt wurden. Der jährliche Gesamtaufwand der Kirchgemeinde für den Grabunterhalt beläuft sich auf 5000 Franken. Da stets neue Unterhaltsverträge abgeschlossen werden, verkleinert sich das Kapital jedoch kaum.

Budget bleibt unangetastet

An der gestrigen Kirchbürgerversammlung beantragte der Kirchenverwaltungsrat deshalb, dem Fonds 80 000 Franken zweckfremd zu entnehmen – 50 000 Franken für die Abzahlung der bestehenden Pfarrsaal-Bauschuld, 30 000 Franken für den neu zu bildenden Fonds für Jugendarbeit. Die Kirchbürgerschaft war damit einverstanden.

Die Gründung des Fonds für Jugendarbeit war der zweite Antrag des Verwaltungsrats. Auch diesen hiessen die Bürger diskussionslos gut. Der Vorteil des Fonds: Die Kirchgemeinde wird künftig nicht mehr das Budget belasten müssen, wenn sie Blauring-Lager und -Anlässe mitfinanzieren möchte. Diese Investitionen seien wichtig, denn damit würden die «zukünftigen Katholiken und Steuerzahler» unterstützt, sagte Kirchenverwaltungsratspräsident Bruno Seitz. Er schätzt, dass die Summe in den nächsten sechs bis sieben Jahren aufgebraucht sein wird, weshalb der Fonds zusätzlich aus Legaten und Spenden geäufnet wird.

Mehreinnahmen bei Steuern

Die Rechnung 2015 schliesst mit einem Einnahmenüberschuss von 74 399 Franken – budgetiert war ein Verlust von über 14 000 Franken. Der Überschuss wird in den allgemeinen Reserven verbucht. Grössere Abweichungen der Jahresrechnung im Vergleich zum Budget gab es bei den Steuern: Der Eingang war um 151 272 Franken höher als budgetiert. Dieses Ergebnis ist vor allem auf Nachsteuern in der Höhe von 119 029 Franken zurückzuführen, ebenso auf den Mehrertrag bei der Quellensteuer von 9859 Franken. Weiter wurden Rückstellungen in der Höhe von 24 650 Franken in die Rechnung integriert.

Plus dank Bezug aus Fonds

Wegen des genehmigten Bezugs von 50 000 Franken aus dem Grabstättefonds wird im laufenden Rechnungsjahr nicht mehr mit einem Aufwandüberschuss von 15 802 Franken, sondern mit einem Plus von 34 198 Franken gerechnet. Die ordentliche Kirchensteuer von 15 Prozent, die Bausteuer von drei Prozent sowie die Zentralsteuer von vier Prozent werden im laufenden Jahr beibehalten.

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