Medaille mit eigenem Foto

GERÄTETURNEN. Zum neunten Mal veranstaltete der STV Kriessern den Scholla-Cup. Er ist für die jungen Geräteturner eine ideale Standortbestimmung zum Saisonstart.

Gerhard Huber
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Den Geräteturnerinnen des STV Widnau macht auch die Pause Spass. (Bilder: Ulrike Huber)

Den Geräteturnerinnen des STV Widnau macht auch die Pause Spass. (Bilder: Ulrike Huber)

Die jüngeren und jüngsten Rheintaler Geräteturnerinnen und -turner bevölkerten mit ihren Trainern, Eltern und Grosseltern sowie Geschwistern die Mehrzweckhalle in Kriessern. Acht Riegen mit 240 Aktiven nahmen am Scholla-Cup teil. Als erste Wettkampfmöglichkeit des Jahres bot diese Veranstaltung, bei der die Begeisterung am Turnen im Vordergrund steht, dennoch eine erste Möglichkeit, die eigenen Leistungsgrenzen, zu erforschen.

Deshalb werden die Vorführungen der «Turnflöhe» in den Klassen K1 bis K4 zwar von geschulten Richtern bewertet, aber es wurden offiziell nur vereinsinterne Ranglisten erstellt. Und jede Teilnehmerin, jeder Teilnehmer erhielt für seine Leistungen eine Medaille, in die sogar ein Foto des jeweiligen Sportlers eingefasst war. Als Belohnung für ihren Trainingseinsatz, ihren Eifer und ihr Können – eine schöne Idee der Veranstalter vom STV Kriessern, mit Gili Lutz und Edith Graber an der Spitze.

Die Rheintaler Turnerinnen und Turner sowie die Gäste aus Scuol zeigten an Reck und Barren, an den Ringen, beim Sprung und beim Bodenturnen, was sie über den Winter erlernt hatten. Und dies auf gutem Niveau, schliesslich zählen die Riegen aus dem Rheintal im kantonalen Vergleich zu den Besten. Bereits am kommenden Wochenende gibt es beim Staader Cup den ersten echten regionalen Vergleich für die Nachwuchsturnerinnen und -turner.

Ohne Wettkampf-Druck konnten die Rheintaler «Turnflöhe» ihre Übungen in Kriessern den Wertungsrichtern vorführen.

Ohne Wettkampf-Druck konnten die Rheintaler «Turnflöhe» ihre Übungen in Kriessern den Wertungsrichtern vorführen.