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Marktstimmung zu Pfingsten

Vom Käsehändler bis zum Dusch-WC-Installateur reihte sich am Samstag zwischen Coop und Schmidheiny-Park ein Stand an den andern – der Maimarkt war fast eine Open-Air-Rhema im Kleinformat.
Max Tinner
Flanieren, verkaufen, verpflegen: Marktstimmung am Heerbrugger Maimarkt. (Bild: Bilder: Max Tinner)

Flanieren, verkaufen, verpflegen: Marktstimmung am Heerbrugger Maimarkt. (Bild: Bilder: Max Tinner)

Was macht man, wenn Pfingsten ist und das verlängerte Wochenende gerade erst begonnen hat? Man steht am San Bernardino oder am Gotthard im Stau. Man schaut sich die royale Hochzeit von Meghan und Harry im Fernsehen an. Oder man geht an den Maimarkt in Heerbrugg – was letzten Samstag wohl mit Abstand die vernünftigste Wahl gewesen sein dürfte. Hunderte haben sie getroffen.

Um die 40 Marktstände säumten die Promenade zwischen Coop und Schmidheiny-Park, vom Käsehändler bis zum Dusch-WC-Installateur – eine Open-Air-Rhema im Kleinformat, könnte man sagen. Auch Päuli Wiesner und Harry Eg­genschwiler von der Rheintaler Gruppe von Amnesty international nutzten den gut besuchten Anlass und weibelten gegen die «Fremde-Richter»-Initiative der SVP. Mit dieser hat sich zwar noch kaum jemand befasst, weil sie frühestens im November an die Urne kommen wird. Der Auftritt in Heerbrugg war denn auch erst der Auftakt der Kampagne der Menschenrechtsorganisation. Recht zufrieden mit dem Besucheraufmarsch war auch Rainer Elbe vom Sonnenzentrum in Rebstein. Von Anfang an seien viele Besucherinnen und Besucher unterwegs gewesen, meinte er. Ziemlich zu tun hatten auch die Just-Berater Martin Sieber und Angelica Graf. Weil sogar über Mittag reichlich Betrieb war, machten sie abwechselnd Mittagspause.

Für diese bot sich die Festwirtschaft an, die von den Sängern des Männerchors Heerbrugg geführt wurde. Sie verkauften nicht nur Würste vom Grill und erfrischende Getränke, sondern machten auch Werbung für das Rheintaler Gesangsfest, das sie zusammen mit dem Männerchor Au Berneck am Samstag, 16. Juni, in und bei der Kantonsschule durchführen werden. 24 Chöre werden dazu erwartet.

Der Marktbesuch lohnte sich auch für die Kinder. Nicht nur wegen der Süssigkeiten, die es am einen oder andern Stand zu kaufen oder gar geschenkt gab. Auch das Karussell beim Schmidheiny-Park kam bei ihnen gut an. Dank der Subventionierung durch die Fachgeschäfte des Einkaufszentrums Am Markt kostete die Fahrt nämlich fast nichts.

Hinweis

Weitere Impressionen auf www.rheintaler.ch unter Bilderstrecken.

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