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Marketing geht in die zweite Runde

REGION. Mit einem hübschen Video, einer modernen Homepage und einem knackigen Slogan ist es noch nicht getan: Das Standortmarketing wird den Verein St. Galler Rheintal auch im nächsten Jahr beschäftigen.
Seraina Hess
Freuen sich über die ersten Erfolge (v. l.): Vereinspräsident Thomas Ammann, Christian Sepin, neu gewählter Präsident der Fachgruppe Energie, Sabina Saggioro, Geschäftsführerin und Leiterin Standortmarketing, Reto Friedauer, Präsident der Fachgruppe Integration, und Ruedi Mattle, Präsident der Fachgruppe Verkehr. (Bild: Seraina Hess)

Freuen sich über die ersten Erfolge (v. l.): Vereinspräsident Thomas Ammann, Christian Sepin, neu gewählter Präsident der Fachgruppe Energie, Sabina Saggioro, Geschäftsführerin und Leiterin Standortmarketing, Reto Friedauer, Präsident der Fachgruppe Integration, und Ruedi Mattle, Präsident der Fachgruppe Verkehr. (Bild: Seraina Hess)

«Das Rheintal ist keine Marke.» So zitierte eine Ausgabe von «Rheintal und Wirtschaft» 2014 den Experten Peter Eisenhut – und machte diese Aussage auch gleich zum Titel des Artikels. So etwas will der Verein St. Galler Rheintal nicht mehr lesen. Deshalb setzte die Begleitgruppe Standortmarketing unter der Leitung von Sabina Saggioro im vergangenen Jahr alles daran, unsere Region in der Schweiz bekannt zu machen und ihre Vorzüge hervorzuheben.

Ein eingängiger Slogan, eine übersichtliche Homepage, professionelle Social-Media-Auftritte, ein witziges Video – die Marke rheintal.com war geboren. Das sind nur einige Erfolge, auf die die Delegierten an der gestrigen Herbstversammlung zurückblicken konnten. Der jüngste Marketing-Schachzug, die sogenannte Roadshow im Oktober, brachte Zürcher Journalisten ins Tal, die verschiedene Unternehmen besichtigten. Das Ergebnis, das Sabina Saggioro besonders stolz macht: eine Doppelseite übers Rheintal im «Blick».

Rheintal auf dem Tram

Das vergangene Jahr brachte der Region bestimmt mehr Aufmerksamkeit als üblich. Getan ist es damit noch lange nicht, weiss Sabina Saggioro. Auch das Video mit bislang 16 000 Klicks, das Auswärtige vom Rheintal überzeugen soll, sei gemäss Google Analytics vor allem von Einheimischen angesehen worden. Deshalb ist auch 2016 eine lange Liste an Massnahmen abzuarbeiten. Allein für die Fortsetzung der Basiskampagne sind 200 000 Franken vorgesehen. Dazu gehören unter anderem die Aktualisierung des Webauftritts, Inserate, Werbegeschenke sowie Schweizweite Bahn- und Buswerbung; am liebsten auf einem Zürcher Tram.

Facebook, Instagram, Twitter

Doch auch eine erweiterte Kampagne, die mit Partner- und Sponsorengeldern von bis zu 167 000 Franken finanziert werden soll, steht auf dem Programm, so zum Beispiel Zuzüger-Testimonials: die Produktion von Videos, in denen Zugezogene aus anderen Schweizer Regionen über ihre (vorzugsweise positiven) Erfahrungen im Rheintal berichten. Hinzu kommen verschiedene Events und eine noch intensivere Nutzung von Facebook, Instagram, Twitter und LinkedIn, was vor allem junge Erwachsene ansprechen soll. Erstaunlicherweise sind die Sponsorengelder auch nach dem Einbruch des Euro-Mindestkurses nicht zurückgegangen. Ein Zeichen dafür, wie wichtig den Unternehmen das Standortmarketing und die damit verbundene Suche nach neuen Fachkräften ist.

Auch der Kontakt zu Journalisten namhafter Titel will Sabina Saggioro im nächsten Jahr beibehalten. Schlagzeilen wie jene im lokalen Wirtschaftsmagazin sollen der Vergangenheit angehören. Immerhin war der Titel im «Blick» schon ziemlich wohlwollend. Der Journalist meinte: «Eine Randregion erfindet sich immer wieder neu.»

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