«Marienburg» setzt auf Qualität

Besucher des Gymnasiums Marienburg werden gleich neben dem Eingang durch einen neuen Aushang begrüsst – der Urkunde des Qualitätssiegels für die Schule.

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Die Klasse 1g präsentiert stolz das frisch erworbene Zertifikat. (Bild: pd)

Die Klasse 1g präsentiert stolz das frisch erworbene Zertifikat. (Bild: pd)

rheineck. Nach monatelangem Kampf mit Ordnern, umzusetzenden Bestimmungen und Standortbestimmungen war es nach zwei harten Tagen der Rechenschaftslegung vor dem Prüfer gelungen, dieses Siegel zu erreichen.

Viele Gespräche wurden geführt, um herauszufinden, wo noch Verbesserungsbedarf besteht, alle Abläufe überprüft und Standort und Ziele bestimmt.

Jetzt, wo alles vorbei ist, und alle erleichtert und zufrieden aufatmen können, sind die Aktenberge vergessen, durch die sich speziell die Mitglieder der Rektorats unter Leitung der Rektorin Sabine Greiser durchkämpfen mussten.

Das Ziel war hoch gesteckt, und die Bedingungen zur Erlangung des Siegels waren nicht einfach. Alles musste auf den Prüfstand, sei es im Gymnasium, im Internat, in der Küche oder im Hausdienst. Jahrelang eingeschliffene Abläufe mussten neu hinterfragt werden. Beraten durch Gerhard Heule, der wie ein Fels in der Brandung stand und durch nichts zu erschüttern war in seinem Optimismus, wurden Formulare ausgefüllt oder sogar entworfen, übersichtlichere Ablaufpläne und Organigramme erstellt, zu erfüllende Vorgaben studiert und auch manchmal kräftig gestöhnt, wenn wieder etwas nicht ganz so perfekt wie erhofft.

Nach den Oktoberferien, in denen die Mitglieder der Qualitätssicherungskommission noch einmal Kraft für das zweitägige Audit sammelten, ging es dann richtig zur Sache. Selbst gestandenen Lehrpersonen war, trotz aller intensiver Vorbereitung, doch etwas mulmig zumute, wenn sie an die teilweise zweistündigen Interviews zu innerschulischen Abläufen, Unterrichtsgestaltung und Organisation von Lernprozessen dachten. Am Ende der zwei Tage stand es dann fest: «Wir haben das Qualitätssiegel errungen.»

Stolz kann das Gymnasium Marienburg darauf verweisen. Aber wie sagt die Rektorin Sabine Greiser doch immer treffend? «Nach dem Audit ist vor dem Audit!» Die Arbeit an der Qualität der Schule geht also weiter.

Vieles wurde im Verlauf des letzten halben Jahres geschaffen: das zur Schule gehörende Internat erhielt einen Kraftraum, in dem die internen Schüler zu Kraft und Fitness kommen können, die erste Schülerzeitung wurde veröffentlicht, die schulischen Abläufe wurden verbessert und viele andere Dinge mehr.

Natürlich ist auch weiterhin noch nicht alles perfekt, aber ein paar Aufgaben müssen auch für die Zukunft noch übrig bleiben. Schliesslich soll es am Gymnasium Marienburg alles sein – bloss nicht langweilig. (pd)

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