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Marcel Dietsche neuer Parteipräsident

Die SVP Oberriet hat den Kriessner Kantonsrat Marcel Dietsche zum Ortsparteipräsidenten gewählt. Er tritt die Nachfolge Ernst Gächters an, der auf die Hauptversammlung hin seine Demission eingereicht hatte.
Marcel Dietsche. (Bild: pd)

Marcel Dietsche. (Bild: pd)

Oberriet/Montlingen. Letzte Woche führte die SVP Oberriet ihre Hauptversammlung im Restaurant Kreuz in Montlingen durch. Präsident Ernst Gächter durfte rund 20 Mitglieder begrüssen. Einen speziellen Gruss richtete er an die Mandatsträger Nationalrat Roland Rino Büchel sowie an die beiden Kantonsräte Thomas Zünd und Marcel Dietsche. Eine besondere Freude ist für die SVP Oberriet, dass der Kantonalpräsident, Kantonsrat Thomas Zünd, aus den Reihen der Ortspartei stammt.

Neue Vorstandsmitglieder

Der Präsident Ernst Gächter hatte auf die HV seinen Rücktritt angekündigt. In Kantonsrat Marcel Dietsche fand er einen Nachfolger. Es galt aber noch weitere Stellen zu besetzen: neu in der Kommission amten Nicole Rohner als Aktuarin und Herta Lutz als Kassierin. Somit sind wieder alle Ressorts im Vorstand besetzt. Der neu gewählte Präsident dankte für das Vertrauen und wagte einen kurzen Ausblick in die nähere Zukunft. Im Fokus stehen die Nationalratswahlen und die Vorbereitungen auf die Kantons- und Regierungsratswahlen 2012.

In seinem Jahresbericht kam der scheidende Präsident Ernst Gächter auf die im vergangenen Jahr entscheidenden Abstimmungen und Wahlen zu sprechen. Die Ortspartei konnte zwar keinen der frei gewordenen Sitze besetzen. Die Abstimmungen hingegen fielen im Sinne der SVP aus, und man durfte einige Abstimmungs-Siege feiern. An drei Jahrmärkten führte die Ortspartei Unterschriftensammlungen durch, die eine stattliche Anzahl Unterschriften einbrachten. Gegen Ende Jahr wurde wieder die beliebte kantonale Jassmeisterschaft durchgeführt. Einen besonderen Dank sprach Gächter diesbezüglich dem OK-Chef Jörg Leuthe aus. Abschliessend dankte Gächter allen Mitgliedern und dem Vorstand für die Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren.

Der Kassier präsentierte eine erfolgreiche Jahresrechnung. Die Finanzen sind im Lot und können so für die kommenden Wahlen eingesetzt werden. Die Versammlung genehmigte Rechnung und Budget und erteilte dem Vorstand Entlastung.

Büchel berichtet aus Nationalrat

Im weiteren Verlauf des Abends berichtete Roland Rino Büchel aus der Frühlings-Session des Nationalrates. Als Mitglied der aussenpolitischen Kommission befasst er sich intensiv mit den zurzeit dominierenden politischen Themen: Volksaufstände in der arabischen Welt, IWF-Milliardenkredite für marode Euro-Staaten, Erhöhung der Entwicklungshilfe um Hunderte Millionen Franken jährlich. Büchel ist gegen die zusätzlichen Ausgaben: «Es ist einfach für Politiker, mit dem Portemonnaie der Schweizer Bürger <Gutes zu tun>. Ich frage mich, wie sich meine freigebigen Kolleginnen und Kollegen der Mitte- und der Linksparteien verhalten würden, wenn sie ihr privates Geld einsetzen müssten.»

Ein Erfolg war Büchels Motion gegen die Korruption bei den internationalen Sportverbänden. Sein Vorstoss wurde von Nationalräten aller Fraktionen unterzeichnet und vom Bundesrat zur Annahme empfohlen. Die Schweiz sei Gastgeber für alle grossen internationalen Sportverbände. Fifa, Uefa und das IOC seien Milliardenkonzerne und profitierten von Privilegien. Schon deshalb habe unser Land eine Verantwortung wahrzunehmen.

Es gehe nicht an, dass korrupte Spitzenfunktionäre dreistellige Millionensummen einsackten, meinte Büchel, oder dass die Fifa ihren «ehrenamtlichen» Leuten Millionen-Boni auszahle und gleichzeitig von Dutzenden Millionen Franken Steuerabgaben befreit sei. «Alle wirklichen Sportler und die unzähligen Helfer in den Vereinen und bei Veranstaltungen werden so von Spitzenfunktionären hintergangen», so Büchel, «es ist an der Zeit, Zeichen zu setzen und wo nötig den Riegel zu schieben.»

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