MARBACH: Zweimal 15 Jahre verdankt

Das Pfarreiheim von katholisch Marbach muss renoviert werden, nun wird vorerst mit der Denkmalpflege abgeklärt.

Drucken
Teilen
Verwaltungsratspräsident Pirmin Hutter mit Katechetin Lisbeth Bürgler (links) und Mesmerin Gaby Benz, die beide 15 Jahre ihren wertvollen Dienst verrichten. (Bild: Hansueli Steiger)

Verwaltungsratspräsident Pirmin Hutter mit Katechetin Lisbeth Bürgler (links) und Mesmerin Gaby Benz, die beide 15 Jahre ihren wertvollen Dienst verrichten. (Bild: Hansueli Steiger)

Am vergangenen Mittwochabend konnte der Kirchenverwaltungsratspräsident Pirmin Hutter 48 katholische Stimmbürgerinnen und Stimmbürger zur Kirchbürgerversammlung in der Pfarrkirche begrüssen. Nach einer grossartigen musikalischen Einstimmung durch die beiden Teenager Mattia Lenzin und Nicola Ruckdeschel konnten die einzelnen Traktanden reibungslos abgehandelt werden.

Pirmin Hutter hielt Rückschau auf ein erneut turbulentes Jahr 2017. Michael Kontzen wurde nach drei Jahren Amtszeit als Pfarreibeauftragter am 9. Juli würdig verabschiedet. Am 1. November hatte Kaplan Simon Niederer seinen Arbeitsbeginn in Marbach und der Seelsorgeeinheit. Nach gut fünf Monaten hat sich Simon Niederer im Rheintal schon gut eingelebt.

Rechnung schloss mit Ertragsüberschuss

Weil das Pfarreiheim, das 1818 erbaut wurde, als «schützenswert» deklariert ist und langsam aber sicher renovierungsbedürftig ist, steht die Verwaltung mit der Denkmalpflege in Kontakt, wie vorgegangen werden darf. Auch am Gebäude des «Centro» an der Staatsstrasse stehen grössere Renovationen an. Diese Kosten können jedoch aus der Re­serve für den Unterhalt des «Centro» abgebucht werden. Die Jahresrechnung 2017 schloss mit einem Ertragsüberschuss von 54430 Franken ab. Die Mehreinnahmen resultieren aus markant höheren Steuereinnahmen, geringeren Kosten beim Seelsorgepersonal und einer Steuerrückstellung, die letztes Jahr auf Empfehlung der Gemeinde vorge­- nommen wurde und nun wieder aufgelöst werden konnte.

Für das Jahr 2018 rechnet die Kirchenverwaltung mit einem Ausgabenüberschuss von 53200 Franken, der aus der allgemeinen Reserve gedeckt werden soll. Der Steuersatz bleibt unverändert bei 26 Prozent.

Zum Schluss dankte Pirmin Hutter allen Seelsorgern sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren unermüdlichen Einsatz für die Pfarrei. Weiter bedankte er sich beim Pfarreirat, seinen Ratskollegen und allen, die sicht- und unsichtbar zum Wohle der Gemeinschaft beitragen.

Pirmin Hutter war stolz auf zwei Jubiläen, die gefeiert werden konnten. Er durfte der Mesmerin Gaby Benz und der Katechetin Lisbeth Bürgler je einen Blumenstrauss als Dank für jeweils 15 Jahre wertvollen Dienst in der Kirche und im Religionsunterricht überreichen.

Im Anschluss an den musi­kalischen Schlusspunkt der Versammlung waren alle noch zum Apéro ins Pfarreiheim einge­laden. (hst)