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MARBACH: Viele Aufgaben im Riet und Wald

98 Ortsbürger versammelten sich am Montagabend in der evangelischen Kirche zur ordentlichen Ortsgemeinde. Das sind 32 Prozent der Stimmberechtigten.
Max Pflüger
Präsident Walter Kobelt leitete die Versammlung, Aktuarin Aurelia Fischer machte das Protokoll. (Bild: pd)

Präsident Walter Kobelt leitete die Versammlung, Aktuarin Aurelia Fischer machte das Protokoll. (Bild: pd)

Max Pflüger

Ohne Diskussion und ohne Gegenstimmen genehmigten die Teilnehmer die Jahresrechnung 2017 sowie den Voranschlag 2018. Die Jahresrechnung schloss mit einem Gewinn von rund 5000 Franken, das Budget sieht insgesamt einen geringen Rückschlag von 1500 Franken vor. Da auch die allgemeine Umfrage nicht beansprucht wurde, konnte Präsident Walter Kobelt den statutarischen Teil der Versammlung bereits nach rund einer Viertelstunde wieder schliessen. Und die Ortsbürger begaben sich zum Nachtessen und zum gemütlichen Teil ihrer Jahresversammlung in «aebi’s welldone».

Der Verwaltungsbericht lag schriftlich vor und wurde von Walter Kobelt mit seinem Jahresrückblick ergänzt. Kobelt erwähnte die Bodenverbesserungsprojekte im Riet und die Probleme in der Forstwirtschaft.

Erfolgreiche Bodenverbesserung

Seit 2016 ist die bautechnische Dauerbaustelle «Projekt Bodenverbesserung im Isenriet» abgeschlossen. Mit der Bewirtschaftung konnte begonnen werden. «Mit dem Projekt haben wir eine Vorreiterrolle übernommen und nationale Berühmtheit erreicht», meinte Kobelt mit sichtlichem Stolz. «Im Berner Seeland gibt es die gleichen Probleme wie im Rheintaler Riet: Vernässung der grosse Flächen, Halbmoorböden mit tiefgründigen Torfschichten. Eine Delegation aus Brüttelen besuchte Ende Januar das Projekt Bodenverbesserung im Isenriet, um für ihre eigenen Projektkonzepte zu lernen.

Weitere Verbesserungen durch den Ersatz veralteter Drainageleitungen im Isenriet und zwei kleinere Bodenverbesserungsprojekte stehen im kommenden Winter an.

Forstwirtschaft defizitär

Anhaltend tiefe Preise für Nutzholz haben die Waldrechnung der Ortsgemeinde im Vergleich zum Budget durcheinandergebracht. Revierförster Josef Benz hat aber rechtzeitig reagiert, meinte Kobelt: Die Holznutzung wurde tief gehalten, ohne dass die Pflege des Jungwaldes vernachlässigt wurde.

Viel Geld lässt sich damit nicht machen. Walter Kobelt zeigte jedoch auf, dass der Wald nicht nur als Finanzquelle betrachtet werden dürfe, sondern vor allem als Wasserspeicher und Sauerstoffproduzent für den Menschen unersetzlich ist. Daher lohne sich der Einsatz für den Wald auf jeden Fall. Und dazu gehören auch die Anlage und der Unterhalt von Bewirtschaftungsstrassen und die Hangdrainage zur Entwässerung.

Hangrutsche infolge Vernässung sind immer wieder zu beobachten. So im vergangenen Jahr im obersten Bereich der Mohren-Ahorn-Fallstrasse und im Gebiet Fall. Der vom Rutsch betroffene Strassenabschnitt muss mittelfristig wieder instandgestellt werden.

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