MARBACH: Seelsorger Michael Kontzen verabschiedet

In der katholischen Kirche fand am Sonntag die Verabschiedung des Pfarreibeauftragten statt. Nach gerade drei Jahren zieht es Michael Kontzen ins Ordinariat nach St. Gallen.

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Abschiedsgottesdienst für Michael Kontzen. (Bild: pd)

Abschiedsgottesdienst für Michael Kontzen. (Bild: pd)

Am ersten Sonntag zu Beginn der Schulferien war die katholische Kirche in Marbach beinahe bis auf den letzten Platz gefüllt. Aus der ganzen Seelsorgeeinheit gesellten sich Gläubige zu den Marbacherinnen und Marbachern im Gotteshaus, um gemeinsam den katholischen Pfarreibeauftragten Michael Kontzen zu verabschieden.

Nach nur gerade drei Jahren verlässt der beliebte Seelsorger die Pfarrei Marbach, um sich neuen Herausforderungen im Ordinariat des Klosters in St. Gallen sowie im Teilpensum in Engelburg zu stellen. Michael Kontzen hat sich in Marbach schnell eingelebt. Er kam bei Jung und Alt, im Seelsorgeteam und in den diversen Gremien, in der Schule bei den Lehrerinnen und Lehrern sowie bei den Kindern gleichermassen gut an. Dies galt auch für seine karitativen Projekte. Sein ruhiges Wesen mit dem ihm eigenen intelligenten Weitblick für das Wesentliche öffneten ihm schnell Türen und Herzen.

Der Teamleiter des Seelsorgeteams, Klaus Heither, dankte Michael Kontzen zu Beginn des Gottesdienstes für die grosse Unterstützung und erinnerte ihn an die Worte des Bischofs zu Beginn seines Einsatzes in Marbach, der gesagt hatte: «Die Jahre im Rheintal zählen immer doppelt.»

Für eine musikalische Überraschung sorgten Mirjam Lehner und Albert Schmid mit wunderschönen Klängen an der Orgel und auf der Panflöte. Am Ende des von Pfarrer Albert Germann zelebrierten Gottesdienstes bedankte sich auch Präsident Pirmin Hutter und der Kirchenverwaltungsrat mit Präsenten für die äusserst gute Zusammenarbeit. Auch Pfarreiratspräsident Jürg Germann bezeichnete die Zusammenarbeit mit dem scheidenden Seelsorger als sehr gut. Als Puzzle, in dem nun ein leerer Fleck bleibe, den es nach Michael Kontzens Vorbild zu füllen gelte. Die Katechetin Lisbeth Bürgler hatte mit den Religionskindern eine «üs gfallt’s z’Marpa» – Tasche mit Leckereien und Briefchen mit guten Wünschen der Marbacher Kinder gefüllt.

Sechs Schulkinder trugen ihre Gedanken zum Weggang ihres Religionslehrers sogar persönlich vor. Die evangelische Pfarrerin Andrea Hofacker überbrachte herzli­che Abschiedsworte von ihrer Kirchgemeinde und betonte die gute ökumenische Zusammenarbeit.

Kontzen war sichtlich gerührt und bedankte sich nochmals bei allen, die ihn unterstützt oder begleitet hatten. Der Abschied falle ihm nicht leicht, sagte Kontzen.

Im Anschluss an den Gottesdienst hatten die Besucherinnen und Besucher Gelegenheit, sich persönlich von Michael Kontzen zu verabschieden, der ein Abschiedsbuch mit vielen guten Wünschen mit ins Ordinariat nehmen kann. (pd)