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Marbach als Braut unvorstellbar

Betr. Rebstein-Marbach «Fusionsprojekt aufgegleist», Ausgabe vom 20. Oktober 2016 Die Schlagzeilen mehren sich ständig. Am 11. Oktober konnte man lesen: «Nach dem ersten Ja zur Gemeindevereinigung wird ein Vereinigungsbeschluss erarbeitet: Projektorganisation für Fusion.»
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Betr. Rebstein-Marbach «Fusionsprojekt aufgegleist», Ausgabe vom 20. Oktober 2016

Die Schlagzeilen mehren sich ständig. Am 11. Oktober konnte man lesen: «Nach dem ersten Ja zur Gemeindevereinigung wird ein Vereinigungsbeschluss erarbeitet: Projektorganisation für Fusion.»

Am 5. Juni 2016 hatten die Marbacher Stimmbürger (Beteiligung 51 %) einem Grundsatzentscheid äusserst knapp (mit sieben Stimmen mehr) zugestimmt und damit lediglich grünes Licht für weitere Abklärungen gegeben, für eine vertiefte Prüfung einer allfälligen Fusion. Ein Auftrag vorerst, all die offenen Punkte zu klären, Vor- und Nachteile darzulegen. Zum Sparpotenzial konnte damals niemand etwas sagen, Zahlen könne man erst nennen, wenn die Auslegeordnung im Vereinigungsverfahren abgeschlossen sei.

In den Medien hiess es dann schon, Marbach und Rebstein hätten sich verlobt und wollten fusionieren. Bruno Schaible, Leiter des kantonalen Amts für Gemeinden, wurde als «Trauzeuge heiratswilliger Gemeinden» bezeichnet (Ausgabe vom 18. Sept. 2015). Marbach wird als «eine unbestreitbar schöne Braut» beschrieben, (das Dorf wird womöglich bereits Teil einer grösseren Gemeinde sein), als Braut zwar vielleicht etwas weniger gut situiert als der Bräutigam. Ein Rebsteiner meinte: «Über den Zustand der ersten Verliebtheit sei man aber bereits hinaus.» Ich kann mir halt Marbach einfach nicht als Braut im Eheglück vorstellen. Patriarchat lässt grüssen.

Gespräche zu einer Fusion seien also schon weit gediehen. Über den Vereinigungsbeschluss wird erst Ende 2018 abgestimmt. Das müsste betroffenen Ortsbürgern doch noch zu denken geben.

Die Zugezogenen sehen in der Grösse allein nur Vorteile, wollen oder können sich aber mit einer Dorfgeschichte kaum identifizieren.

Die Bürgerschaften sind nun wohl äusserst gespannt, was die Projekt-Organisation anfangs November 2016 auf der Homepage der Politischen Gemeinde vorgängig noch publiziert und transparent macht.

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