Man wird so weitermachen

ALTSTÄTTEN. An der zweiten Hauptversammlung des Vereins Altstätter Konzertzyklus stand das Programm 2015 im Mittelpunkt.

Theodor Looser
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Zahlreiche Vereinsmitglieder fanden den Weg zur zweiten Hauptversammlung ins Ritterstübli des Hotels Sonne. Benedikt und Clemens Jäger sorgten für den musikalischen Auftakt. Präsident Hanspeter Küng begrüsste die Anwesenden, speziell die beiden Ehrenmitglieder Erika und Ueli Bietenhader. Ihnen wurde später ein Ausweis zum lebenslangen Gratiseintritt für alle Konzerte des Konzertzyklus überreicht.

Prankl neu im Vorstand

Das Programm des Abends bestand aus den Traktanden, einem Ausblick auf das neue Konzertprogramm der Saison 2015 und Varia. Ein erster Dank ging an den ganzen Vorstand. Das Veranstalten der Konzerte gebe viel Arbeit, und man werde so weitermachen, hiess es. Positiv auch, dass die Sponsoren ausgebaut werden konnten. Neu im Vorstand wird Bartholomäus Prankl sein, Bernhard Loss scheidet aus. Gedankt wurde auch Daniel Wiget, verantwortlich für die Website des Zyklus.

Die Programmverantwortliche Sandra Schmid blickte zurück auf die Konzerte 2014. Der Jugend wurde eine Plattform geboten mit dem Konzert des Kammerorchesters St. Gallen. Die Jugendlichen konnten sich in einem Wettbewerb qualifizieren. Das Karfreitagskonzert mit der Johannespassion von Heinrich Schütz war der Höhepunkt des Jahres. Bei den Forstkonzerten gefiel wiederum die gute Zusammenarbeit mit der Oberrheintaler Musikschule. Die Feierabendmusiken waren abwechslungsreich, mal volkstümlich und auch «Orgel plus». Das Akkordeonquintett «Aquinet» bestach durch Frische, und beim «Trio Anderscht» mussten sogar Leute heimgeschickt werden, so randvoll war der Göttersaal.

Klarinettenquintett von Mozart

Bei der Jahresrechnung konnten mit zahlreichen privaten Gönnern Mehreinnahmen erzielt werden, die Mitgliederbeiträge variierten zwischen dem Minimum von 20 Franken und 500 Franken. Die Revisoren stellten den Antrag, die Jahresrechnung zu genehmigen.

Im Ausblick auf das Konzertprogramm 2015 konnte Sandra Schmid als Erstes das Dreikönigskonzert, diesmal in der Kirche Hinterforst, ankündigen. Nach einem Streichquartett von Josef Haydn wird sie selbst die Solistin im Klarinettenquintett von W. A. Mozart sein. Wiederum ein Höhepunkt dürfte die Aufführung der Johannespassion von J. S. Bach sein. Etwa 90 bis 100 Sänger werden mitmachen, den Kern davon bildet der Frauenchor Altstätten, der sein 125. Jahr-Jubiläum feiern wird. Jürgen Natter leitet die Aufführung in der katholischen Kirche Altstätten.

Das Tritsch-Tratsch Salonorchester war schon einmal in Altstätten, diesmal wird mit Sabine Winter (Sopran) eine Sängerin dabei sein. Die Forstkonzerte «Orgel plus» in Zusammenarbeit mit der Musikschule werden Ländlermusik, Kammermusik und Blechbläser bringen, zusammen mit jeweils einem Organisten. Bei den Feierabendmusiken werden Barbara Salomon aus Feldkirch (Jugendförderung), ausserdem Benjamin Guélat und Guido Keller, beide aus Zürich, spielen. Das Bettagskonzert wird eine ungewöhnliche Gruppierung, die «Lucerne Bone Connection», das sind elf Posaunen, bestreiten. Ein grosses Ereignis wird die Aufführung des «Requiems» von W. A. Mozart sein. Bartholomäus Prankl wird die Chorakademie Altstätten dirigieren. Mit diesem erfreulichen Ausblick konnte Hanspeter Küng die Versammlung schliessen.