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Mädchencafé ausgezeichnet

Der Prix Wasserfrau geht dieses Jahr an das Mädchencafé Lustenau. Überreicht wurde er an einer fröhlichen Feier.
Die Leiterin Michaela Bily und ihre Mädchen. (Bild: pd)

Die Leiterin Michaela Bily und ihre Mädchen. (Bild: pd)

Nachdem die beiden letzten Preise in die Schweiz gegangen waren, nämlich an das Sprachencafé in Rorschach und an das Frauenforum Rheintal, wurde diesmal eine Organisation in Vorarlberg ausgezeichnet. Der 15. Prix Wasserfrau wurde in einer fröhlichen Feier dem Mädchencafé Lusten-au verliehen. In dieses Café gibt es nur Zutritt für Mädchen. Sie können dort vieles unter sich machen – Musik hören, tanzen, Instrumente bauen, kochen und essen, reden und chillen. Vor allem für Eltern aus anderen Kulturkreisen ist es wichtig, dass sie ihre Töchter in einem geschützten Raum wissen. Behutsam wird so Vertrauen aufgebaut und es gelingen auch Schritte nach aussen, z. B. auf einer Wanderung.

Typisch für das Selbstverständnis der Mädchen war, dass sie die Gestaltung der Preisverleihung selber in die Hand nehmen wollten. Nach einer Begrüssung durch die Präsidentin des Vereins, alt Nationalrätin Hildegard Fässler, stellten sie ihr Café und ihre Aktivitäten und Projekte vor, sehr ernsthaft, aber auch mit Humor. Zusammen mit ihrer Leiterin Michaela Bily freuten sie sich sehr über die Wertschätzung, die ihnen durch die Verleihung des Preises entgegengebracht wird. Dieser Freude schlossen sich auch die Jugendreferentin Julia Bickel und die Vertreterin von Vorarlberg im Vorstand des Vereins Prix Wasserfrau, Olga Pircher, an. An diesem Abend war das Café ausnahmsweise auch für Buben offen, die die Gelegenheit, in das Mädchenreich gucken zu dürfen, zahlreich nutzten. Unter den Gästen waren auch Nationalrätin Claudia Friedl aus St. Gallen, die Landtagsabgeordnete Gabriele Sprickler-Falschlunger aus Bregenz und der Lustenauer Bürgermeister Kurt Fischer.

Beim Apéro konnten die Räume des Cafés besichtigt, Gespräche geführt und Mutmassungen darüber angestellt werden, wer 2019 den 16. Prix Wasserfrau bekommen könnte. Die Jury wartet auf Nominationen aus dem Bodenseeraum. (pd)

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