Lutzenberg
Für das kommende Jahr: Gemeinderat will die Steuern in Lutzenberg senken

Die Gemeinde Lutzenberg plant, den Steuerfuss für das kommende Jahr zu senken. Weiter sind diverse Projekte wie digitale Ortseingangstafeln geplant.

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Das Budget 2022 der Gemeinde Lutzenberg sieht einen Aufwand von 7'751'890 Franken und einen Ertrag von 7'402'955 Franken vor. Daraus resultiert ein Aufwandüberschuss von 348'935 Franken. Aufgrund der finanziell guten Lage unterbreitet der Gemeinderat der Bevölkerung eine Reduktion des Steuerfusses von 3.7 auf 3.6 Einheiten, wie er in einer Mitteilung schreibt.

Renovationsarbeiten, digitale Ortsstafeln, Zufahrt zum Schulhaus

In der Investitionsrechnung wird mit einem Aufwand von 777'500 Franken gerechnet. Budgetiert ist die Bankettsicherung der Zufahrt zum Schulhaus Gitzbüchel, der Neubau eines Carports am heutigen Standort des alten Feuerwehrhäuschens, die Anschaffung zweier digitaler Ortseingangstafeln sowie diverse Arbeiten aus den Bereichen Wasserversorgung sowie Tiefbau- und Renovationsarbeiten.

Durch diverse Ausbauten der Kantonsstrasse in Wienacht-Tobel wird die Anschaffung eines zusätzlichen Winterdienst-Fahrzeugs mit Schneepflug, Tellerstreuer und Schneefräse für den Ortsteil Wienacht-Tobel nötig. Die ordentlichen Abschreibungen werden mit 324'700 Franken beziffert. Der Voranschlag wird den Stimmberechtigten am 28. November zur Abstimmung unterbreitet. Die Unterlagen mit vielen Detailinformationen zu den Budgetpositionen werden den Stimmberechtigten Mitte Oktober zugestellt.

Am Montag, 8. November, 19 Uhr, informiert der Gemeinderat in der Turnhalle Gitzbüchel über die Details der Erfolgs- und Investitionsrechnung, die Finanzplanung sowie die Abstimmungsvorlage zur Zukunft des Seniorenwohnheims Brenden. Zudem können weitere Themen diskutiert und offene Fragen beantwortet werden.

Auswertung der Mitwirkung

Vom 16. August bis 12. September konnten alle Einwohnerinnen und Einwohner von Lutzenberg und Wienacht-Tobel über die E-Mitwirkungsplattform rund um das Thema Seniorenwohnheim Brenden mitwirken. Innerhalb des Mitwirkungsverfahrens gingen gemäss Mitteilung über 300 Rückmeldungen ein. Davon waren über 80 Prozent der Rückmeldungen positiv respektive kritisch-positiv. Eine Arbeitsgruppe hat die Auswertung der Rückmeldungen vorgenommen und wird dem Gemeinderat einen Antrag stellen, welcher der Stimmbevölkerung an der Abstimmung vom 28. November 2021 vorgelegt wird.

Die Methode der digitalen Mitwirkung habe sich in Lutzenberg bewährt und werde in Zukunft vermehrt in Anspruch genommen, heisst es in der Mitteilung weiter. (gk/red)

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