LUTZENBERG: Wohnsitzpflicht der Behördenmitglieder geregelt

Der Gemeinderat schlägt die einheitliche kantonale Regelung für Änderungen aufgrund der Teilrevision vor.

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Bei der Teilrevision des Gemeindegesetzes geht es einerseits um eine Änderung des Wahlver­fahrens für die Präsidien des Gemeinderates und der Geschäftsprüfungskommission. Künftig werden diese mit einem einzigen Wahlzettel als Behördenmitglied und gleichzeitig als Präsident oder Präsidentin der Behörde gewählt. Andererseits wird die Wohnsitzpflicht für Behördenmitglieder neu so geregelt werden, dass sie nicht mehr im Zeitpunkt ihrer Wahl, sondern erst im Zeitpunkt ihres Amtsantritts in der Gemeinde ihren Wohnsitz haben müssen. Da nicht alle Gemeinden vom Problem gleich betroffen sind, geeignete Personen für ihre Gemeindebehörden zu finden, soll es den Gemeinden überlassen werden, ob und für welche Ämter sie in der Gemeindeordnung auf die Wohnsitzpflicht für Kandidierende verzichten wollen. Aus verfahrensökonomischen Gründen schlägt der Gemeinderat vor, diese Änderung einheitlich in der kantonalen Gesetzgebung zu regeln.

Christina Kurz und Yvonne Marr haben ihre Arbeitsver­hältnisse auf Ende dieses Schuljahres gekündigt. Die Lektionen von Christina Kurz werden von Flurin Rade übernommen.

Der Regierungsrat hat den bei der Abstimmung vom 12. Feb­ruar 2017 gutgeheissenen Teilzonenplan genehmigt.

Die Landschaftsschutzzone im Gebiet Tobel wird verkleinert. Verschiedene Parzellen und Flächen werden aus dieser Zone entlassen und der Ortsbildschutz­zone von nationaler Bedeutung zugeschieden.

An die anrechenbaren Mehrkosten für die Innen- und Aussensanierung eines unter Schutz gestellten Wohn- und Gewerbehauses wird ein Gemeindebeitrag von maximal 42607 Franken zugesichert. Das Schutzobjekt liegt in der Bauzone, der Kanton be­teiligt sich an diesen denkmal­relevanten Mehrkosten mit einem Drittel oder 21303 Franken. Die Auszahlungen erfolgen nach Abnahme der Arbeiten durch die Denkmalpflege AR fund nach Vorlage der Abrechnungen.

Dem Loipenclub Heiden wird für den Ersatz des alten und reparaturanfälligen Pistenfahrzeugs ein Gemeindebeitrag von 500 Franken ausgerichtet.

Vom 18. bis 20. August findet das beliebte Dorf-Fussballturnier statt. Im Rahmen des Schülerturniers erhält jedes Schulkind auf Gemeindekosten eine Wurst mit Brot und Getränk. (gk)