Lustenaus Wende in den letzten zehn Minuten

FUSSBALL. Es gibt Abende, da verlässt man ein Stadion und fragt sich: «Wie ging das eigentlich?» Ein solcher ereignete sich am Freitag in Lustenau: Die Austria lag gegen Kapfenberg nach 83 Minuten 0:2 zurück, ging aber als 3:2-Sieger vom Feld.

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FUSSBALL. Es gibt Abende, da verlässt man ein Stadion und fragt sich: «Wie ging das eigentlich?» Ein solcher ereignete sich am Freitag in Lustenau: Die Austria lag gegen Kapfenberg nach 83 Minuten 0:2 zurück, ging aber als 3:2-Sieger vom Feld.

Ein Sieg ohne Ankündigung, spielte Lustenau doch mehr als 80 Minuten wie ein Absteiger: konzept- und emotionslos. Kapfenberg musste für seine 2:0-Führung nicht ans Limit gehen, schien die Punkte aber auf sicher zu haben. Die Austria schien gegen Spielende aber die Live-Tabelle gesehen zu haben: Sie belegte dort den letzten Rang, ehe sie aufdrehte.

Zuerst packte Pürcher den Hammer aus und traf aus mehr als 30 Metern zum 1:2. Dann flankte Tadic auf Jailson, der köpfte in die Mitte zu Thiago, der das Leder ebenfalls per Kopf wuchtig im Netz versorgte. Kobleder profitierte in der 90. Minute von einem günstigen Abpraller und drückte das Leder nochmals über die Linie – 3:2!

Dadurch und durch die Niederlage Hartbergs hievte sich Lustenau auf den siebten Tabellenrang. 31 Punkte bedeuten zwar nur einen Zähler Vorsprung auf das neuntklassierte Innsbruck, sieht aber dennoch besser aus als die rote Laterne.

Derweil würde man in Altach über die letzte Woche am liebsten den Mantel des Schweigens hüllen. Zuerst ein 0:4 im Cup gegen Salzburg, dann ein 0:5 gegen Sturm Graz. Früh ging Sturm durch den Ex-Altacher Schick in Führung, Avdijaj, Kienast und zweimal Gruber waren um die restlichen Grazer Tore besorgt. Altach kann die Scharte schon am Mittwoch gegen den Vorletzten Wiener Neustadt auswetzen. (rez)

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