LUSTENAU: Honegger-Skulptur am Rheindamm

Nicht weit von der Wiesenrainbrücke wurde kürzlich Honeggers monumentale Skulptur «Monoform30», die er 1991 aus rotem Granit geschaffen hatte, enthüllt.

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Am Rheindamm-Spazierweg bei der Wiesenrainbrücke am Grenzübergang Lustenau/Widnau erhebt sich eine monumentale, zwei Meter hohe und 1,20 Me­- ter breite Granit-Skulptur. «Mo­noform30» wurde 1991 vom Schweizer Künstler Gottfried Honegger (1917 – 2016) erschaffen und jetzt als grosszügige Schenkung von Michael Hilti an die Marktgemeinde Lustenau übergeben.

Die Schenkung erfolgte über Vermittlung des Hohenemser Kunstsammlers Wilhelm Otten, der den neuen Standort besonders gut kennt: «Es ist ein besonderer Ort auf dem Rheindamm in Lustenau. Die Skulptur steht auf österreichischem Boden in unmittelbarer Nähe zur Schweizer Grenze, so können sich die Menschen beidseits des Rheins an ihr erfreuen.» Dr. Ingrid Adamer, die Kuratorin des Otten-Kunstraums, beschreibt Künstler und Kunstwerk in einer von der Marktgemeinde herausgegebenen Broschüre: «Im reizvollen Wechselspiel zwischen unbehandeltem und geschliffenem Stein, verbindet sich die minimalistische Arbeit mit ihrer reizvollen Umgebung zu einem besonderen und kontemplativen Ort, der zur Begegnung mit der Kunst einlädt.»

Gottfried Honegger zählt international zu den wichtigsten Vertretern der konstruktiv-konkreten Kunst seiner Generation. Kunst im öffentlichen Raum war immer sein grosses Anliegen, sie «schafft Identität, so etwas wie Heimat», sagte er einst. (pd/mia)