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LÜCHINGEN: Hörbare Freude an der Musik

Zum bevorstehenden Schulschluss gab die Musikschule Oberrheintal in der Kirche Lüchingen ein zweistündiges Konzert. Es hatte nicht nur hohen Unterhaltungswert, sondern gab auch einen Eindruck über die enorme Vielfalt an Instrumenten, die man an der Musikschule spielen lernen kann.
Max Tinner
Extra für dieses Schulschlusskonzert hat Musikschulleiter Roland Aregger Musikschülerinnen und -schüler zu einem Symphonieorchester formiert. «Ein Experiment», meinte er. «Ein gelungenes», sagen wir. (Bild: Max Tinner)

Extra für dieses Schulschlusskonzert hat Musikschulleiter Roland Aregger Musikschülerinnen und -schüler zu einem Symphonieorchester formiert. «Ein Experiment», meinte er. «Ein gelungenes», sagen wir. (Bild: Max Tinner)

LÜCHINGEN. Das Hackbrett ist längst salonfähig geworden und wird auch an der Musikschule Oberrheintal unterrichtet. Mit Erfolg, wie sich gestern Freitag im Schulschlusskonzert zeigte. Weitaus exotischer waren die Elektro-Blockflöte und die Ukulelen, die von jungen Musikern der Musikschule gespielt wurden. Ach ja – ein Geissenglöcklein war da auch noch!

Mutige Kombinationen

So wenig man sich scheut, die Kinder und Jugendlichen auch ausgefallene Instrumente spielen zu lassen, so mutig werden die Instrumente auch kombiniert. Beispielsweise von einem Ensemble der Talentschule für Musik, mit der die Musikschule zusammenarbeitet: Hier bildeten ein Elektrobass, ein Waldhorn, ein Hackbrett und eine Violine ein überraschend harmonisches Ganzes.

Auch eine ganze Reihe für ihr junges Alter hervorragende Solisten waren zu hören. Höhepunkt aber waren die Auftritte des «Sine Nomine» (ohne Namen). Schulleiter Roland Aregger hat sich für den Beginn und das Ende des Konzerts ein Symphonieorchester zusammengestellt. «Ein Experiment», meinte Aregger nach dem Konzert. Es ist ihm bestens gelungen! Die Freude der Kinder und Jugendlichen am Musizieren war hörbar. Beim (auf Wunsch des Publikums zweimal gespielten) «Bugler's Holiday» und im «Orange Blossom Special» liefen sie zur Höchstform auf und erreichten Showorchester-Qualität.

Kaum zum Schlafen gekommen

Das Publikum war begeistert – und wäre es bestimmt auch gewesen, wenn es nicht vorwiegend aus Familienangehörigen bestanden hätte. Aufs Konzert vorbereitet hatten sich die jungen Musikerinnen und Musiker in einem Probenwochenende. Der Bub, dem zusammen mit dem Schulleiter die Aufgabe des Ansagers zugefallen war, meinte dazu: «Wir haben mehr geprobt, als geschlafen.» Nach dem gefreuten Konzert möchte man es ihm glauben!

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