Lohnunterschiede nehmen ab

Die Schweiz ist ein Hochlohnland – Tendenz steigend. Laut aktuellen Zahlen wuchs der hiesige Medianlohn zwischen 2012 und 2014 um 1,2 Prozent. Einzig in Luxemburg und den USA wird ähnlich viel verdient, bei allerdings viel grösserem Lohngefälle.

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Die Schweiz ist ein Hochlohnland – Tendenz steigend. Laut aktuellen Zahlen wuchs der hiesige Medianlohn zwischen 2012 und 2014 um 1,2 Prozent. Einzig in Luxemburg und den USA wird ähnlich viel verdient, bei allerdings viel grösserem Lohngefälle. Dieses hat sich in der Schweiz gar verkleinert, vom Faktor 2,8 auf 2,6. Diese Verringerung hat 2008 eingesetzt. Seither sind die Löhne der obersten 10 Prozent der Lohnpyramide «nur» 3,6 Prozent gewachsen, während die untersten 10 Prozent dagegen ein Plus von 9,1 erzielten und die Mittelklasse ein Plus von 6,8. Das ist zweifelsfrei darauf zurückzuführen, dass die Finanzbranche, die unverändert die höchsten Löhne entrichtet, seit der Finanzkrise kleinere Brötchen backen muss. Der Schub am unteren Ende der Lohnskalen dürfte vor allem auf die Diskussionen um Mindestlöhne oder Tarifbindungen und darauf zurückzuführen sein, dass der Anteil Tieflohnstellen rückläufig war. Fazit: Diskussionen à la Minderinitiative fruchten in der Schweiz mehr als Gesetze.

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