Lösung für kleine Klassen finden

Die vereinigte Primarschulgemeinde lud zu einer Neujahrsbegrüssung in die Jansen AG ein. Im angebrochenen Jahr gelte es unter anderem Lösungen für unterdotierte Klassen in Eichenwies zu finden, sagte Schulratspräsident Romeo Gächter.

Rösli Zeller
Drucken

Oberriet. Miteinander habe man letztes Jahr vieles erreicht, sagte Schulpräsident Romeo Gächter an der Neujahrsbegrüssung der Primarschulgemeinde Eichenwies-Kriessern-Montlingen-Oberriet am Donnerstag bei der Jansen AG. Miteinander wolle man nun auch vorwärts gehen. Eine gute Sache sei die Einführung des Stufenkonvents, meinte Gächter. Bereits nächsten Monat findet ein Gesamtkonvent mit allen Lehrpersonen statt. Sehr gut umgesetzt sei der Rahmenkredit, dem manche anfänglich skeptisch gegenüber gestanden seien. Mittlerweile seien aber viele positive Rückmeldungen dazu eingetroffen.

Teure Fördermassnahmen

Im laufenden Jahr werde die Klassenorganisation noch sehr beschäftigen. Im Besonderen gelte es, eine Lösung für die unterdotierten Klassenbestände in Eichenwies zu finden. Die Aufwendungen für Fördermassnahmen seien massiv gestiegen. Es gelte da einen goldenen Mittelweg zu finden. Ausserdem informierte Romeo Gächter über weitere vorgesehene Investitionen an den Gebäuden der Primarschule Oberriet in der Höhe von einer Million Franken. Die Bürgerschaft wird darüber befinden.

Beeindruckt waren die rund 90 Teilnehmenden der Neujahrsbegrüssung von der Jansen AG, die sie während einer Führung näher kennenlernten. Die Präsentation Direktor Christoph Jansens im Anschluss an die Führung machte anhand zahlreicher Prestigeobjekte im In- und Ausland das Know-how im Unternehmen und die hohe Qualität der Produkte der Jansen AG deutlich.

Zufriedenstellendes 2010

Die 1923 gegründete Firma, welche heute in dritter Generation im Familienbesitz geführt wird, beschäftigt 830 Mitarbeitende. Davon rund 700 am Standort Oberriet und 130 in Deutschland, 60 sind Lernende. Dem grössten Arbeitgeber in der Gemeinde liegt viel an gutem Berufsnachwuchs. Der Betrieb umfasst eine überbaute Fläche von etwa 25 Fussballfeldern. Rund 85 000 Tonnen Rohmaterial wurde im letzten Jahr verarbeitet.

Mengenmässig war das Jahr, so Christoph Jansen, zufriedenstellend, hingegen war der Umsatz – auch wegen des ungünstigen Euro-Kurses – mässig. Investitionen wurden für 20 Mio. Franken getätigt. «Wir wollen wachsen, und zwar in allen Geschäftsfeldern», sagte Christoph Jansen mit Blick auf das begonnene Jahr. Auch der Jansen Campus, der derzeit gebaut wird, soll dieses Jahr fertig werden.

Aktuelle Nachrichten