Lob für Gestaltung des Festgeländes

ST.MARGRETHEN. Drei Tage St.Mazamba – OK-Präsident Rubel Vetsch ist zufrieden: «Die Stimmung war gut. Es gab keine Un- oder Ausfälle und ungefähr 1600 Besucher.» Die neue Platzierung der Bühne kam gut an. Kritisiert wurde der Eintrittspreis. Ausserdem hätte das Programm dichter sein können.

Monika von der Linden
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Malin Gscheidle und ihre Mutter beim Teamwork.

Malin Gscheidle und ihre Mutter beim Teamwork.

Das OK muss es geahnt haben, das letzte Augustwochenende würde in eine Hitzeperiode fallen. Es hatte das Gelände umgestaltet, die Festwirtschaften unter den Bäumen platziert und die Bühne Richtung Parkstrasse ausgerichtet.

Besserer Blick auf die Bühne

Die rund 1600 Besucher und die Betreiber der Beizli beurteilten die Neuerung positiv. «Ich bin mit der neuen Anordnung sehr zufrieden», sagte Kurt Baumgartner. Er ist seit zwanzig Jahren Festwirt beim STV. Von jeder Beiz aus sei die Bühne sichtbar und damit von der Bühne auch die Beizen, sagte Sepp Huber. Markus Auer gefällt die neue Anordnung sehr gut. Der Männerchor stellt seine Hütte immer am gleichen Ort auf. «Diesmal kommen wir besser zur Geltung», sagte er. Ebenfalls am angestammten Platz, aber etwas abgelegen führte die Musikgesellschaft ihre Tessiner Stube. «Die Leute haben es gern, dass sie bei uns fernab der Bühne essen und sich unterhalten können», sagte Christian Speck.

Lobende Worte fand Sepp Huber für den ökumenischen Gottesdienst: «Er war sehr gut besucht. Die Seelsorgenden sagten, das Fest ist nur dank Freiwilliger in den Vereinen möglich.»

Weniger Besucher

Kritik wurde auch angebracht. «Vor fünfzehn Jahren war das St. Mazamba dreimal so gross, selbst auswärtige Vereine rangen um einen Platz», sagte Giuseppe (Cipo) Chipoletta. Früher habe er es geschätzt, keinen Eintritt zahlen zu müssen. Das sei jetzt neu. «Wenn ich 15 Franken Eintritt zahle, möchte ich auch hören, was mir gefällt», meinte Rita Huser. Sie wünscht sich zum Beispiel Ländler- oder Volksmusik.

Die Bands seien gut gewesen, sagte Gabor Mocsy vom «Old Erica». «Aber die Pausen waren lang und die Bühne nicht ausgelastet. Ein dichteres Programm hätte mehr Leute angezogen», ist er überzeugt. Die Musikgesellschaft ist mit dem Umsatz zufrieden. Es kamen weniger Leute als sonst, aber es waren immer Gäste dort, die voll des Lobes waren.

Die Festwirte nannten weitere Gründe, warum weniger Besucher kamen: Es war heiss und das Fest wurde zu wenig publik gemacht.

Der Sonntag sollte ein richtig guter Familientag am St. Mazamba werden, hatte sich OK-Präsident Rubel Vetsch vorgenommen. Marius und die Jagdkapelle und Pepe Lienhard zogen das Publikum am Nachmittag an. Es verteilte sich auf alle möglichen Schattenplätze im Pärkli.

Der Sonntag sollte ein richtig guter Familientag am St. Mazamba werden, hatte sich OK-Präsident Rubel Vetsch vorgenommen. Marius und die Jagdkapelle und Pepe Lienhard zogen das Publikum am Nachmittag an. Es verteilte sich auf alle möglichen Schattenplätze im Pärkli.

Ein Fan-Zebra – verkleidet bei der Theatergruppe Heldsberg.

Ein Fan-Zebra – verkleidet bei der Theatergruppe Heldsberg.

Der Höhepunkt am St.Mazamba-Sonntag: Marius und Pepe Lienhard (rechts) stehen miteinander auf der Bühne im Pärkli. (Bild: Monika von der Linden)

Der Höhepunkt am St.Mazamba-Sonntag: Marius und Pepe Lienhard (rechts) stehen miteinander auf der Bühne im Pärkli. (Bild: Monika von der Linden)