Litscher trotz Sturz in Top Ten

Der Thaler Thomas Litscher konnte auch an seinem vierten Weltcuprennen in der Nähe von Montreal eine Top-Klassierung herausfahren: Er wurde Neunter.

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Mountainbike. Die erste Runde am Weltcup-Rennen in Kanada absolvierte Thomas Litscher an sechster Stelle und konnte sich auf dieser Position halten, obwohl ein sehr hohes Tempo gefahren wurde. Im dritten Umgang stürzte ein Fahrer in einer technischen Passage und der Thaler flog samt seinem Bike über ihn.

Gabel musste repariert werden

Nach diesem Sturz musste er einen Stop in der Techzone machen, um seine Gabel zu reparieren. Dies kostete ihn kostbare Zeit und er verlor zehn Ränge. Aber Litscher konnte schnell wieder seinen Rhythmus finden, das Tempo war jedoch nicht mehr ganz so hoch wie zuvor.

Starker Endspurt

Der Knoten platze wiederum in der sechsten und letzten Runde und der Thaler hatte wieder volle Power in seinen Beinen. Er «flog» die Anstiege hoch und konnte auf den letzten Kilometern noch vier Fahrer überholen und im Schlusssprint über 200 m noch den neunten Rang ersprinten. Es war ein extrem hartes Rennen, die Strecke war von den Regenfällen der vergangenen Tage noch völlig aufgeweicht und man musste einiges zu Fuss gehen – allerdings zeigte das Thermometer 30 Grad an.

Diese Woche fuhr Thomas Litscher nun von Kanada 800 Kilometer Richtung USA nach Windham, New York, wo das nächste Rennen stattfindet. Die Überlandfahrt mit dem Auto garantiert auch, dass sein Material vor Ort sein wird, denn in Mont Saint Anne traf sein Bike erst am Renntag ein. Allerdings scheinen derzeit den aufstrebenden Thaler Widerwärtigkeiten aller Art nicht stoppen zu können. (rew)