Litscher siegt im City-Sprint in Nordengland

MOUNTAINBIKE. Bereits am letzten Sonntag ist der 20-jährige Thaler Thomas Litscher in die Weltcup-Saison gestartet. In der nördlichen Grafschaft Yorkshire, in Dalby Forest, eröffneten die Mountainbiker die Weltcup-Saison.

Drucken
Teilen
Thomas Litscher fährt als Erster über die Ziellinie. Der Deutsche Manuel Fumic (links) und der Schweizer Ralph Näf (r.) haben das Nachsehen. (Bild: Armin M. Küstenbrück)

Thomas Litscher fährt als Erster über die Ziellinie. Der Deutsche Manuel Fumic (links) und der Schweizer Ralph Näf (r.) haben das Nachsehen. (Bild: Armin M. Küstenbrück)

Bereits am letzten Sonntag ist der 20-jährige Thaler Thomas Litscher in die Weltcup-Saison gestartet. In der nördlichen Grafschaft Yorkshire, in Dalby Forest, eröffneten die Mountainbiker die Weltcup-Saison.

Zwei Tage vorher fand im Städtchen Pickering ein City-Sprint statt. Vor Tausenden begeisterten Zuschauern konnte Litscher dort einen beachtlichen Sieg feiern. Nach diversen Vorrunden erreichte die Welt-Nr. 42 den Final, in dem ihm José Hermida (Spa, Welt-Nr. 3), Ralph Näf (Sui, Nr. 5) und der Deutsche Manuel Fumic (Nr. 43) gegenüberstanden. Im Zielsprint setzte sich Litscher gegen Fumic (2. Platz) und Näf (3.) durch. «Dass ich Ralph Näf schlagen konnte, war speziell», sagt Litscher, der für diesen Sieg 1000 £ Preisgeld erhielt.

Auch beim Weltcup-Auftakt liess Litscher eine gute Frühform erkennen. Gestartet auf Position 61, lag er schon nach der ersten Runde in den Top 30. Nach drei Runden belegte der Thaler gar den 19. Rang: «Es war ein gutes Gefühl, in einem Weltcuprennen um den 20.

Platz herum zu fahren.» Doch ein Platten verhinderte diesmal ein Happy-End, Litscher musste bis zur nächsten Tech-Zone einen Kilometer laufen, bis er sich den Reifen auswechseln lassen konnte. «Damit war das Rennen für mich gelaufen», sagt Litscher. Er fuhr dennoch über die Ziellinie – mit einem Rückstand von 10,21 Minuten auf Sieger Nino Schurter aus Chur belegte Litscher den 66. Platz.

Am Sonntag steht das Weltcuprennen in Houffalize auf dem Programm. Dieser Anlass ist der Klassiker schlechthin; Houffalize hat für die Biker eine ähnliche Bedeutung wie Paris –Roubaix für die Strassenfahrer. In Belgien wird auch der Bernecker Christof Bischof starten. Der 31-Jährige erlebt eine Premiere: Erstmals fährt er mit dem eigenen Bischibike ein Weltcuprennen. Yves Solenthaler

Aktuelle Nachrichten