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Litscher auf WM-Kurs

Thomas Litscher bestätigt im Weltcuprennen in Valnord (Andorra) als Zwölfter den Top-10-Platz von letzter Woche. Jolanda Neff baut als Zweite die Führung im Gesamtweltcup aus.
Thomas Litschers steiniger Weg führte in den letzten zwei Rennen aufwärts – er war sowohl im Val di Sole als auch in Valnord drittbester Schweizer im Weltcup. (Bild: Archiv/ys)

Thomas Litschers steiniger Weg führte in den letzten zwei Rennen aufwärts – er war sowohl im Val di Sole als auch in Valnord drittbester Schweizer im Weltcup. (Bild: Archiv/ys)

Die Weltmeister Nino Schurter und Jolanda Neff aus Thal bauten mit zweiten Plätzen die Führung im Gesamtweltcup aus – überraschend waren die Namen auf dem ersten Rang sowohl im Männer- als auch im Frauenrennen.

Bei den Männern gelang dem 27-jährigen Gerhard Kerschbaumer der erste Weltcupsieg eines Italieners seit 13 Jahren. Dabei distanzierte der Südtiroler den grossen Favoriten Schurter im Stil, in dem dieser sonst seine Konkurrenten stehen lässt: Kerschbaumer fuhr zwei-, dreimal leicht davon, eher er sich ganz verabschiedete.

Jolanda Neff verpasste zwar ihren zweiten Saisonsieg, fuhr aber zum vierten Mal diese Saison im Cross Country aufs Podest. Schneller war nur Gunn-Rita Dahle. Die Norwegerin ist mit einem Alter von 45 Jahren und fünf Monaten zwei Dekaden vor Neff geboren. 2004 wurde sie Olympiasiegerin, zwischen 2002 und 2006 viermal Weltmeisterin im Cross Country. Zur erweiterten Weltspitze gehört sie seit 22 Jahren, den Rekord der ältesten Weltcupsiegerin hatte Dahle schon vor drei Jahren einmal aufgestellt.

Letzte Chancen genutzt, um sich ins Gespräch zu bringen

Der 29-jährige Thaler Thomas Litscher hatte bis vor zehn Tagen kein zählbares Ergebnis für die WM-Selektion vorzuweisen. Der geforderte Top-8-Platz fehlt dem WM-Dritten zwar noch immer, aber mit den Rängen 10 in Italien und 12 in Andorra dürfte er den entscheidenden Schritt an die WM in Lenzerheide gemacht haben. In beiden Rennen war Litscher hinter Schurter und Florian Vogel der drittbeste Schweizer.

Die WM-Selektion von Swiss Cycling erfolgt Ende dieser Woche, bereits am Mittwoch werden die EM-Starter bekannt gegeben.

Litscher freut sich, dass es ihm inzwischen gelingt, das Renn­tempo konstant hoch zu halten. In Andorra auf 2000 m ü. M. verausgabte er sich bis zur Erschöpfung – auch weil er in der Hitze zu wenig trank. Aber entscheidend ist: Litscher konnte die Position fast halten, die er sich dank eines sehr schnellen Starts erarbeitet hatte. (ys)

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