Lismen für kranke Kinder

REBSTEIN. Der Handarbeits-Treff des katholischen Frauenvereins spendet der Thedora-Stiftung tausend Franken. Mit dem Geld werden Spitalclowns unterstützt, die kranke Kinder wieder lachen lassen.

Brigitte von Sury
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Tausend Franken, die helfen. Hinten von links: Dee Sieber, Elsbeth Lauchenauer von der Stiftung Theodora, Anni Steffen. Vorne von links: Anni Ehler, Akira Stangl, David Steffen und Carla Zünd. (Bild: Brigitte von Sury)

Tausend Franken, die helfen. Hinten von links: Dee Sieber, Elsbeth Lauchenauer von der Stiftung Theodora, Anni Steffen. Vorne von links: Anni Ehler, Akira Stangl, David Steffen und Carla Zünd. (Bild: Brigitte von Sury)

Am Montagnachmittag konnte Anni Steffen vom Handarbeits-Treff des katholischen Frauenvereins Rebstein einer Vertreterin der Stiftung Theodora einen Scheck über 1000 Franken überreichen. Möglich gemacht hatten dies Frauen, die in ihrer Freizeit unermüdlich gestrickt und gebastelt hatten.

Schleifen gegen Brustkrebs

Jeden ersten und dritten Montagnachmittag im Monat treffen sich zwischen sechs und zwanzig Frauen in der Burg, teilweise mit Kindern, um zu basteln oder zu stricken.

Unter Anleitung von Anni Steffen entstehen schöne Handtaschen, Schleifen, Finken, Schmuckarbeiten und anderes mehr. Momentan wird an einer Schleife gestrickt, die aus lauter Plätzchen von 30 auf 30 Zentimeter entstehen wird. Dabei handelt es sich um eine Aktion der Migroszeitung gegen den Brustkrebs. Die fertigten Schleifen werden im Oktober in Bern der Öffentlichkeit präsentiert.

Daneben arbeiten die Rebsteiner Frauen fleissig an Finken, die momentan gross in Mode sind. Zuerst wird gestrickt, dann in der Waschmaschine gefilzt, ganz nach dem Motto «gestrickt und verfilzt». So entstanden in der Vergangenheit neben Halsketten und Armbändern, welche mit Fimokugeln abwechselnd aufgereiht wurden, auch Dekorationen in Fenster oder Türen.

Seit über 20 Jahren

Der Handarbeits-Treff wurde vor über 20 Jahren gegründet und von Carla Zünd geleitet. Auch heute noch sitzt Carla Zünd gerne in der Gruppe und hilft beim Stricken für die verschiedenen Bazare, an denen die Gruppe ihre Kreationen verkauft.

Aus dem Erlös werden immer wieder Spenden getätigt. In den letzten drei Jahren gingen über 3500 Franken an verschiedene Institutionen.

Erst diesen Montagnachmittag konnte Elsbeth Lauchenauer von der Theodora-Stiftung ein Scheck über 1000 Franken übergeben werden.

Die Theodora-Stiftung wurde 1993 von den Brüdern André und Jan Pouline in Erinnerung an ihre Mutter Theodora gegründet.

Mit Lachen Leiden lindern

Die Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, das Leiden der Kinder im Spital durch Lachen zu lindern.

Die Theodora-Stiftung organisiert und finanziert wöchentliche Spitalbesuche von Traumdoktoren: Das sind professionelle Künstler, die für die Arbeit im Spital ausgebildet worden sind. Die Stiftung ist für das Ausbildungsprogramm der Spitalclowns verantwortlich und stützt sich dabei sowohl im wissenschaftlichen wie auch im artistischen Bereich auf den Beitrag der Ausbildungspartner ab.