LIENZ: Wegen Einachser-Kilbi Verein gegründet

Der Anlass des örtlichen Militärschützenvereins hat am Samstag 48 Teilnehmende und ein paar Hundert Besucher nach Lienz gelockt. Auch Vorarlberger waren zu Gast, die von der Einachser-Kilbi vor zwei Jahren inspiriert worden waren, einen Verein zu gründen.

Kurt Latzer
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Kreativität kennt bei den Teilnehmern am Einachser-Rennen keine Grenzen. Das haben die Fahrerinnen und Fahrer auch bei der achten Auflage des Anlasses bewiesen. (Bilder: Kurt Latzer)

Kreativität kennt bei den Teilnehmern am Einachser-Rennen keine Grenzen. Das haben die Fahrerinnen und Fahrer auch bei der achten Auflage des Anlasses bewiesen. (Bilder: Kurt Latzer)

Kurt Latzer

Zwischen zwei Tagen mit teils heftigem Regen: Besser hätten es die Organisatoren der Einachser-Kilbi nicht treffen können. Schon ein paar Stunden vor dem Start zum ersten Durchgang waren das Ausstellungsgelände, die Festwirtschaft und die Bar gut besucht. Als Rolf Heeb erstmals die karierte Flagge senkte, brach der Zustrom der Besucherinnen und Besucher noch lange nicht ab. Zum zweiten Mal begrüsste der Militärschützenverein Lienz Teilnehmer aus Vorarlberg. Was daran besonders ist, erklärte Flo­-rian Drissner, Obmann des Aebi-Clubs Bludenz. «Vor drei Jahren haben wir hier die Einachser-Kilbi zum ersten Mal besucht. Weil uns der Anlass dermassen begeistert hat, beschlossen wir, einen Verein zu gründen», sagte Drissner. Bei ihrem ersten Auftritt im vergangenen Jahr hätten sie den zweiten Rang erzielt. «Ich würde mich sehr freuen, wenn uns Einachser-Freunde aus der Schweiz einmal in unserem Clublokal an der Mokrystrasse in Bludenz besuchen würden», sagte der Vorarlberger Aebi-Club-Obmann.

Dieses Mal klappte es nicht mit dem Podest, das Vorarlberger Team belegte den achten Rang. Gewonnen hat Stefan Crescente vor Martin Heeb und Arnold Gygax. Der älteste Teilnehmer war Erich Thurnherr, Jahrgang 1941, der jüngste Livio Stieger, Jahrgang 2010. Als originellsten Teilnehmer hat das Publikum Ivo Tobler gewählt, mit der auf dem Einachser montierten Marro- ni-Standheizung. Zweite wurde Eliane Kobler, gefolgt von Jakob Göldi.

Peter Göldi, Präsident des Militärschützenvereins Lienz, war nicht nur mit dem Grossaufmarsch der Gäste und dem der 48 Teilnehmenden zufrieden, sondern auch mit der Arbeit «seiner» Leute. Für die Festwirtschaft zeichnete der STV Lienz verantwortlich.