Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

LIENZ: Schule bekommt Anbau

41 von 52 Stimmberechtigten der Primarschulgemeinde stimmten gestern Abend entgegen zwei vorgeschlagenen Varianten dem Schulhausanbau mit Unterkellerung zu.
Kurt Latzer
Lienzer Schulbürger wollen einen Anbau mit Keller. (Bild: Kurt Latzer)

Lienzer Schulbürger wollen einen Anbau mit Keller. (Bild: Kurt Latzer)

Kurt Latzer

An der ausserordentlichen Schulbürgerversammlung im Schulhaus Wingert wurden zwei Varianten vorgeschlagen: eine mit einem Ausbau auf dem bestehenden Raum (450 000 Franken) und ein mit einem autonomen, einstöckigen Anbau (500 000 Franken).

Aus zwei Varianten wurden drei

Nach der Vorstellung beider Möglichkeiten wurde angeregt diskutiert. Denn Hansruedi Schiesser, Planer bei der Firma Gächter & Co AG, sagte bei der Anbauvariante, es biete sich zusätzlich der Bau eines Kellers an (plus 60 000 Franken) und der Möglichkeit, später ein weiteres Geschoss aufzusetzen. Würde man gleich zwei Stöcke bauen und auf den Keller verzichten, müsse man mit Kosten von etwa 790 000 Franken rechnen.

Dass die Variante mit einem Ausbau auf der bestehenden Grundfläche keine Chance haben würde, zeichnete sich relativ schnell ab. Für diese Möglichkeit stimmte ausser dem Schulrat nur eine Person. Die ursprünglich vorgeschlagene Variante I mit dem einstöckigen Anbau ohne Keller bekam nur zwei Stimmen.

Dritte Variante kostet 100 000 Franken mehr

Die Mehrheit der Lienzer Schulbürgerinnen und Schulbürger entschied sich für einen Anbau mit Keller. Der Keller aber solle so ausgebaut werden, dass ihn der Hauswart für seine Gerätschaften nutzen kann, mit Rampe also. Die Kosten für diese Variante veranschlagte Hansruedi Schiesser mit total 600 000 Franken. Nicht wenige Stimmberechtigte hätten womöglich auch einer vierten Variante zugestimmt, einem zweistöckigen Anbau mit Keller. Über diesem «Luxusanbau» liess Claudio Buralli allerdings erst gar nicht abstimmen. In Gesprächen mit Ruedi Mattle, Präsident der Stadt Altstätten, habe man für die neue Lösung Kosten von 500 000 Franken angemeldet. Weil das Ganze nun teurer wird, muss Claudio Buralli nochmals mit dem Stadtrat reden, der gestern Abend durch Reto Walser vertreten war.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.