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Lieder und Geschichten verbunden

Unter dem Motto «I guu nid hei bis ’s helleled» lud der Frauenchor zum Jahreskonzert. Zu Gast waren der Appenzeller Panorama-Chor und «Stalldrang».
Der Frauenchor stellte einmal mehr seine musikalische Vielseitigkeit unter Beweis. (Bild: Christof Schlegel)

Der Frauenchor stellte einmal mehr seine musikalische Vielseitigkeit unter Beweis. (Bild: Christof Schlegel)

Der Abend stand musikalisch ganz im Zeichen der Liebe zu Land und Leuten, sozusagen eine Hommage an die Schweiz. Unter der Leitung von Kathrin Pfändler Kehl eröffnete der Gastchor das Konzert mit dem Stück «Überleg der ’s».

Zusammenspiel von Gesang und Erzählung

Wer nun einen Abend voller Vokalklänge erwartete, wurde jedoch gleich überrascht. Es folgte mit der Saga «Das Untier von Tenna» eine spannende Geschichte aus dem Safiental. Nach der präsidialen Begrüssung durch Esther Beyeler war der Zeitpunkt für den einheimischen Chor unter Leitung von Jürgen Natter gekommen. Mit einer äusserst kreativen Performance trampelte er wortwörtlich auf die Bühne und trug zusammen mit dem Gastchor Mani Matters Lied «Arabisch», auch bekannt unter «Dr Sidi Abdel», vor. Das Stück lieferte zugleich die Erklärung, was es mit den Kamelen auf sich hatte. Denn diese waren im Konzertprogramm zahlreich abgedruckt. Mit Einzelvorträgen und als Kollektiv ging es nun Schlag auf Schlag. Volkslieder und Schweizer Klassiker bildeten die Basis des Jahreskonzerts. Mit dem Stück «’s truurig Meitli» von Markus Flückiger präsentierte der Chor aber auch eine Komposition zeitgenössischer Volksmusik. Die berührenden Gesänge wurden mit ergänzenden Geschichten äusserst spannend ausgeschmückt. Dadurch, dass die Erzählungen teils im Herkunftsdialekt vorgetragen wurden, konnte ein näherer Bezug zwischen Zuhörern und Bühnenvortrag erwachsen.

Tradition mit einer Portion Coolness

Die Volksmusikformation Kapelle Stalldrang hatte ihre neue CD mit im Gepäck und überzeugte die Altstätter Zuhörer mit dezent verpackten Ausflügen in andere Genres oder kurzen Einwürfen harmonischer Experimentierfreudigkeit. Christoph Pfändler (Hackbrett), Kristina Brunner (Cello und Örgeli) und Eveyln Brunner (Kontrabass) spielten aber nicht nur Eigenkompositionen, sondern begleiteten auch die Chöre äusserst versiert. Mit der Solojodlerin Vroni Egger präsentierten zum Abschluss alle gemeinsam den Psalm 23 aus der Toggenburger Passion. Dem Frauenchor Altstätten und seinen Bühnengästen gelang ein musikalisch unterhaltsamer Abend mit einem abwechslungsreichen Programm mit Chorgesang, Interpretationen und virtuoser Volksmusik.

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