Leistungsverordnung geändert

Das Eidgenössische Departement des Innern hat per 1. Januar 2011 verschiedene Änderungen in der Krankenpflege-Leistungsverordnung (KLV) vorgenommen. Damit sollen 40 Millionen Franken jährlich zu Lasten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung eingespart werden.

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Das Eidgenössische Departement des Innern hat per 1. Januar 2011 verschiedene Änderungen in der Krankenpflege-Leistungsverordnung (KLV) vorgenommen. Damit sollen 40 Millionen Franken jährlich zu Lasten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung eingespart werden. Die rhenusana macht (in drei Teilen) auf die wichtigsten Änderungen aufmerksam: Der Beitrag an Brillengläser und Kontaktlinsen von 180 Franken aus der Krankenpflegeversicherung wurde gestrichen. Die rhenusana vergütet jedoch weiterhin die versicherten Leistungen aus den Zusatz-Versicherungen rhenuPLUS oder Hilfsmittel-Versicherung. Bisher übernahm die obligatorische Krankenpflegeversicherung die HPV-Impfung für Mädchen und Frauen bis 20 Jahre. Neu werden die Kosten für die Impfung auch für Frauen zwischen 20 und 26 Jahren übernommen. Die Impfungen müssen im Rahmen des kantonalen Impfprogramms erfolgen. Die Übernahme der Kosten für die Impfungen nach dem Schulalter ist bis Ende 2012 befristet. Die Höchstvergütungsbeiträge für Inkontinenzprodukte, Blutzuckermessgeräte- und teststreifen sowie Lanzetten wurden gesenkt. Ebenso wurden die Beiträge hydrokolloide/hydroaktive Wundverbände gesenkt.

Ihr rhenusana-Team

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