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Leinwand wird aufgeblasen

Dreifache Premiere am Film-Open-Air: Es findet erstmals auf dem Sportplatz Gesa statt, zum ersten Mal mit einer aufblasbaren Leinwand und mit einer Schweizer Filmpremiere am ersten Abend.
Gert Bruderer
Adam Habib hilft Pascal Zäch nicht nur in der Madlen-Küche in Heerbrugg, sondern auch beim Open Air. (Bild: Gert Bruderer)

Adam Habib hilft Pascal Zäch nicht nur in der Madlen-Küche in Heerbrugg, sondern auch beim Open Air. (Bild: Gert Bruderer)

Heute Freitag, 27. Juli, beginnt das diesjährige Altstätter Open-Air-Kino mit «Catch Me», einer Komödie, die landesweit neu auf die Leinwand kommt. In Altstätten wird die Leinwand mit Luft gefüllt sein, denn die ursprüngliche Absicht, am Rand des Fussballfeldes ein Gerüst zu errichten, musste verworfen werden.

Zu unsicher wäre das. Beziehungsweise zu viel Gewicht wäre nötig, um die Leinwand zu beschweren. 24 Tonnen hätten es zu sein.

Veranstalter Pascal Zäch vom Heerbrugger Kinotheater Madlen sagt, diesen Wert hätten die Statiker errechnet. Im Städtli hatten jeweils die Säulen beim Kircheneingang Halt gegeben, doch im Städtli kann der Anlass ja nicht mehr durchgeführt werden; die Kirche hatte den Wunsch nach einem Standortwechsel geäussert und andere Plätze im Städtli wurden zwar geprüft, doch keiner wurde für vollauf befriedigend befunden. Auf dem Sportplatz Gesa kann die Leinwand nirgends angelehnt werden.

Leinwand trotzt Wind bis zu 65 km/h

Weil für eine fest installierte Leinwand mit Gerüst schwere Betonklötze herbeizuschaffen wären und hierfür ein Kran eingesetzt werden müsste, hat Pascal Zäch eine andere Lösung gesucht – und gefunden. Basler Open-Air-Spezialisten, mit de-nen man seit Jahren in Kontakt steht, empfahlen die Verwendung einer aufblasbaren Leinwand. Also kaufte Pascal Zäch ein solches Exemplar. Vor dem Kinotheater hat er es ausprobiert und für tauglich befunden. «In nur drei Minuten war die Leinwand aufgeblasen», sagt Zäch.

Jeden Tag, nach der Vorführung, werde die Luft ausgelassen und tags darauf die Leinwand mit einem eigens hierfür beschafften Motor wieder mit Luft gefüllt. Links und rechts der Leinwand stehen zwei Wassertanks mit einem Gewicht von je 1,5 Tonnen. Sie stellen sicher, dass die Leinwand stabil bleibt. Bis zu einer Windgeschwindigkeit von 65 km/h habe die Leinwand bei Vorführungen in der Innerschweiz standgehalten, sagt der Veranstalter. Entsprechend zuversichtlich starte man in die Altstätter Open-Air-Zeit, die sich bis inklusive Freitag, 10. August, erstreckt.

Voraussetzungen sind ideal

Zwar fehlt auf der Gesa die Altstadtkulisse, die Voraussetzungen sind sonst aber ideal. Auf dem Parkplatz bei Vitalis Sports kann parkiert werden; Leo Casanova sei sehr entgegenkommend, sagt Pascal Zäch. Auch die Stadt stehe dem Open Air sehr wohlwollend gegenüber und unterstütze es entsprechend. Bei der Arbeit selbst hat Pascal Zäch Hilfe von Adam Habib, der mit Frau und zwei Kindern in Au lebt und seit einem Jahr in der Küche des Kinotheaters Madlen mithilft. Pascal Zäch lobt Adam Habib als sehr einsatzfreudig und hilfsbereit.

Programm

Höhepunkte sind sicher die Schweizer Premieren von «Mission: Impossible – Fallout (3. August), Destination Wedding (4. August), aber auch Mamma Mia 2 (28. Juli und 10. August) tönt nach Kassenschlager. Das ganze Programm ist zu finden auf:

www.kinomadlen.ch

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