Leidenschaften und Brot teilen

Oberes Rheintal. In den Bäckereien der Pfarreien von Rebstein bis Eichberg gibt es noch bis Ostern das «Brot zum Teilen». Der kleine Aufpreis für das Brot geht an Projekte und Programme von Brot für alle und Fastenopfer.

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Oberes Rheintal. In den Bäckereien der Pfarreien von Rebstein bis Eichberg gibt es noch bis Ostern das «Brot zum Teilen». Der kleine Aufpreis für das Brot geht an Projekte und Programme von Brot für alle und Fastenopfer.

Gold statt Brot

Das Brot mit dem Fähnchen von Fastenopfer und Brot für alle drauf ist Teil der diesjährigen ökumenischen Kampagne «Des einen Schatz – des andern Leid: Bodenschätze und Menschenrechte». Dieses Jahr rücken Fastenopfer und Brot für alle die Minen im Kongo und in Südafrika ins Zentrum ihrer Kampagne.

Die rücksichtslose Ausbeutung von Rohstoffen und die erschreckenden Auswirkungen auf die Menschen sind in diesen beiden Ländern besonders deutlich spürbar. Minengesellschaften zerstören Land, das dringend für den Anbau von Nahrungsmitteln gebraucht wird. Der Abbau von Gold und anderen Metallen verschmutzt das Wasser und Wälder werden zerstört. Menschen werden aus ihren Dörfern vertrieben und haben keine Möglichkeit, sich dagegen zu wehren.

Letztes Jahr haben 350 Bäckereien in der ganzen Schweiz an der Aktion teilgenommen, und sie konnten über 40 000 Franken an die ökumenische Kampagne überweisen. Geld, das den Projekten und Programmen von Fastenopfer und Brot für alle zugute kommt.

Von Rebstein bis Eichberg

Wer in den Bäckereien Kobler in Rebstein, Lingenhag und Benz in Marbach, Haller, Hautle, Gantenbein und Rist in Altstätten sowie Holzofabeck in Eichberg einmal oder öfter das «Brot zum Teilen» kauft, hilft mit dem Aufpreis von 50 Rappen, diesen Erfolg zu wiederholen: «Des einen Schatz – des andern Leid: Bodenschätze und Menschenrechte». (pd)

www.rechtaufnahrung.ch

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