LEICHTATHLETIK: Neuer Sprintkönig wird gesucht

Ob funkensprühend auf der Bahn oder elegant auf dem Rasen, die Sprinter und Läufer werden auch am 43. Gesa-Cup in Altstätten wieder viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen. In einigen Disziplinen werden zudem neue Titelträger gesucht.

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Sandra Löhrer vom STV Oberriet-Eichenwies (ganz links) möchte sich auch in diesem Jahr nicht nur am Start zum 600-m-Lauf durchsetzen. (Bild: pd)

Sandra Löhrer vom STV Oberriet-Eichenwies (ganz links) möchte sich auch in diesem Jahr nicht nur am Start zum 600-m-Lauf durchsetzen. (Bild: pd)

Vor neun Jahren ging beim Gesa-Cup das letzte Mal die Sprintkrone bei den Herren nicht an den Gastgeberverein. Danach folgte eine KTV Altstätten Dominanz, hervorgerufen durch Kevin Oeler und Yves Zellweger. Diese könnte bei der diesjährigen Ausgabe vom 25. Mai brechen.

Titelverteidiger Yves Zellweger tritt über die kurze Distanz genau so wenig an wie der letztjährige Dritte Marco Tanner. Kevin Oeler hat seine aktive Leichtathletikkarriere beendet und dürfte gegenüber den aufstrebenden Jungen ein wenig an Terrain eingebüsst haben.

An Ehammer führt kein Weg vorbei

Ralf Kurath vom TV Mels möchte übernehmen, wird dabei aber von Teamkollege Michael Castelberg und den pfeilschnellen Simon Ehammer (TV Herisau) und Jan Jenni (STV Walensee-Unterterzen) gejagt. Bei den Damen lautet das Duell seit Langem Riccarda Dietsche vom KTV Altstätten gegen Andrea Venzin vom STV Balgach. Ob Venzin am Start sein wird, ist noch unklar, Dietsche wird sich der Herausforderung nach einem Jahr Pause aber wieder stellen. Als härteste Konkurrentinnen dürften sich die Oberrieterinnen Alessia Omlin und Dominique Good herausstellen. Weniger in Oberrieter, dafür umso mehr in Herisauer Hand scheinen die 110 Meter Hürden der Herren zu sein. Simon Ehammer holte im Februar fünf Medaillen an den Hallen-Schweizer-Meisterschaften und zeigt sich auch zu Beginn der Freiluftsaison in bester Verfassung. Wer Gold will, muss am 17-jährigen Herisauer vorbei.

Wieder ein anderes Gesicht zuoberst?

Den Abschluss des Tages bilden jeweils die Läufe auf dem Rasen. Zwei Runden, also 600 Meter, stehen bei den Damen an. In den vergangenen drei Jahren lief dabei immer jemand anders zuoberst auf das Podest. Sandra Löhrer vom STV Oberriet-Eichenwies gelang das Kunststück 2016. Sie möchte den Erfolg natürlich unbedingt wiederholen und konzentriert sich darum nur auf diese Disziplin. Allrounderin Sarah Graf vom TV Teufen, die Brunner-Schwestern vom KTV Altstätten und Vanessa Bärtsch, TV Mels, versuchen die erfolgreiche Titelverteidigung zu verhindern.

Bei den Herren strebt Pascal Kolb seinen dritten Sieg in Serie an und muss dabei vor allem seinen jüngeren Bruder Samuel in Schach halten. Als Spielverderber könnte sich David Curriger vom STV Marbach entpuppen.

Damian Zellweger

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