Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

LEICHTATHLETIK: Ein Leben für die Leichtathletik

Alina Tobler aus Walzenhausen darf auf das erfolgreichste Jahr ihrer Karriere zurückblicken. Sie dominierte auf nationaler Ebene den Dreisprung in ihrer Altersklasse und klassiert sich auch bei den Aktiven vorne.
Iris Oberle
An der Team-SM gewinnt Alina Tobler (vorne) mit ihren Kollegen von der LC-Brühl Bronze. (Bild: pd)

An der Team-SM gewinnt Alina Tobler (vorne) mit ihren Kollegen von der LC-Brühl Bronze. (Bild: pd)

Iris Oberle

Alina Tobler ist schlank und gross, und ihr war schon als Kind ein athletischer Körperbau gegönnt. Beste Voraussetzungen also, um in die Leichtathletik einzusteigen. Im Alter von zehn Jahren besuchte sie ihr erstes Training beim LC Brühl. Nun, nach acht Jahren, mischt sie zuoberst an der Spitze mit. Doch dem war nicht immer so.

Bis heute Halterin eines Schweizer Rekords

Begonnen hatte Alina Tobler aus Walzenhausen mit Hochsprung, Weitsprung, 60 und 1000 Meter sowie Dreikampf. Vor fünf Jahren zog es sie zur Weite – so holte sie schon 2013 im Dreisprung Gold und im Weitsprung Silber bei den Schweizer Meisterschaften U16 in Zug. Im gleichen Jahr holte die Vorderländerin den Schweizer Rekord mit einem Sprung von sechs Metern, der bis heute nicht überboten wurde. Bis jetzt einer der Höhepunkte von Alinas Karriere. Im September dieses Jahres sprang sie an den Schweizer Meisterschaften in Lausanne bei den U20/U23 Damen 5.78 Meter und durfte eine Silbermedaille der Kategorie U20 mit nach Hause nehmen. Drei Monate zuvor hatte sie mit 5.64 Metern an den Junioren-Vereinsmeisterschaften U20 Bronze geholt. Seit Herbst 2016 richtet sie den Focus im Training auf den Dreisprung. ­Allein in diesem Jahr gewann sie an den U20-Hallen-Schweizer-Meisterschaften in St. Gallen im Februar Gold mit einer Weite von 12.32 Metern und an der Aktiven Hallen-Schweizer-Meisterschaft in Magglingen Bronze. Im September gewann Alina Tobler an den U20/23-Schweizer-Meisterschaften in Lausanne Gold mit einer Best-Weite von 12.44 Metern – und somit SGALV-Rekord. Damit sprang sie 1.01 Meter vor die Zweite. An den Team-Schweizer-Meisterschaften am 3. September, sechs Tage vor ihrer Goldmedaille, holte sie mit ihren Vereinskolleginnen Corina und Patricia Sieber Bronze und sprang Tagesbestweite.

Anfänglich von sechs Trainings überfordert

Lang ist die Liste weiterer Medaillenränge. Und das Jahr 2017 darf wohl als ihr bisher erfolgreichstes bezeichnet werden. Doch das war nicht immer so. In den Jahren zuvor musste sie viele Rückschläge erleiden, Verletzungen zwangen sie immer wieder zu Trainingspausen. Die sechs Trainings beim LC Brühl verlangen der jungen Athletin viel ab. Seit sie als Ausgleich einmal pro Woche ein Schwimmtraining besucht und regelmässig Yoga betreibt, fühlt sie sich ausgeglichener. Seit diesem Sommer arbeitet sie beim Departement des Innern beim Dienst für Informatik und Finanzen in St. Gallen. Zwei Jahre lang wird sie neben den Trainings das Praktikum absolvieren, das ein Teil ihrer Ausbildung zur Kauffrau ist. Ihr Arbeitgeber ermöglicht es ihr, nebst einem 70-Prozent-Pensum die restliche Zeit zu trainieren. 2019 wird sie die Ausbildung an der United School of Sports abschliessen.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.