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Leader schlägt Schlusslicht

Tabellenführer Diepoldsau kann den Träger der roten Laterne aus Staad in einem von zwei Eigentoren und drei Toren in drei Minuten geprägten Spiel letztlich klar mit 5:2 bezwingen.
Gerhard Huber
Diepoldsaus Nachwuchstalent Noah Thönig (Bild links) setzt sich gleich gegen zwei Staader Gegenspieler durch. Malik Özkan (Bild rechts) erzielt das 4:2. (Bilder: Ulrike Huber)

Diepoldsaus Nachwuchstalent Noah Thönig (Bild links) setzt sich gleich gegen zwei Staader Gegenspieler durch. Malik Özkan (Bild rechts) erzielt das 4:2. (Bilder: Ulrike Huber)

Die Zuschauer in der Rheinauen rieben sich nach einer knappen Viertelstunde verwundert die Augen. Hatten sie diese Aktion jetzt wirklich gesehen, oder lag es am vom FC Diepoldsau als Dank an seine Fans ausgeschenkten Freibier? Die Hausherren und Tabellenführer lagen gegen den Tabellenletzten FC Staad 0:1 zurück. Nach schwungvollem Beginn spielte Yves Kuster einen vollkommen harmlosen Rückpass zu seinem Torwart Florin Wetter. Der ansonsten so zuverlässige und sichere Rückhalt der Rheininsler hatte ein Blackout und liess die Kugel unter seinem Fuss durch ins Tor kollern. Es folgten zwanzig unterirdische Minuten der Hausherren. Die Hutter-Jungs waren völlig von der Rolle und fabrizierten Fehlpässe, Eigenfehler und Ballverluste im Dutzend.

Staader nutzen Schwächen zu wenig aus

In dieser Phase wurde die mangelnde Qualität der Seebuben aus Staad besonders deutlich, gelang es ihnen doch nicht, diese temporäre Schwäche ihres Gegners auszunutzen. Nach einer guten halben Stunde Spielzeit folgten dann aber drei Minuten, die es in sich hatten. Zunächst steckte Dietsche den Ball steil durch die Gästeverteidigung, Karatay liess für den besser postierten Blum durch, und dieser glich zum 1:1 aus.

Klare Dominanz und rustikale Frustfouls

Vom Anpfiff weg folgte der einzige wirklich gute Angriff der Truppe von José Gonzalez. Ein Idealpass von Fernandez zu Galan hebelte die FCD-Verteidigung aus, und Galan brachte Staad erneut in Führung. Die dann aber nur dreissig Sekunden lang hielt. Karatay führte den Gegenschlag mit einer Ballverlängerung auf den durchgestarteten Thönig aus, für den der 2:2-Ausgleich nur noch Formsache war.

Kurz nach der Pause fiel ein weiteres Eigentor. Diesmal schenkten sich die Staader selbst ein. David Bueno Toledo hiess der Unglücksrabe, der einen Schuss von Dario Blum in den eigenen Kasten abfälschte. Die zweite Halbzeit sah dann ein normal, weil überlegen spielendes Diepoldsau, das den Seebuben keine Chancen auf einen Punktgewinn liess. Die noch folgenden Tore durch Özkan und Ibrahimi waren Folgen dieser klaren Dominanz. Beide Treffer waren keine Zufallsprodukte, sondern das Resultat schöner Kombinationen und schnörkelloser Abschlüsse. Die Gäste verlegten dann ihren Fokus vom Fussballspielen auf rustikale Frustfouls. Und Diepoldsau? Die Hutter-Schützlinge dürfen auf die Herbstmeister-Krone hoffen. Davor steht allerdings noch ein schwerer Gang zum FC Rüthi am kommenden Wochenende.

3. Liga, Gruppe 2

Diepoldsau – Staad 5:2 (2:2)

Rheinauen – 110 Zuschauer – SR: Steger.

Tore: 11. Kuster (Eigentor) 0:1, 33. Blum 1:1, 34. Galan 1:2, 35. Thönig 2:2, 48. Bueno (Eigentor) 3:2, Özkan 4:2, 82. Ibrahimi 5:2. Diepoldsau: Wetter; Durot, Fisch, Besserer, Genctürk (45. Jevtic); Thönig (62. Bucheli), Kuster, Dietsche (79. Ibrahimi), Blum (71. Ceraolo); Ubavic, Karatay (66. Özkan).

Staad: Babic; Meister, Bueno, Fernandez, Hirt (65. Cano); Cano (39. Altindas), Gonzalez, Baralija (58. Künzle), Krämer (22.Merz); Lovric, Galan.

Gelbe Karten: Baralija, Lovric, Kuster, Meister, Martinez, Ibrahimi.

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