LAUFSPORT: Rheintaler laufen an der Spitze mit

Drei Läufer und eine Läuferin aus den Rheintaler Laufsportgruppen laufen am St. Galler Auffahrtslauf in die Top Ten.

Drucken
Teilen
Bei ihrem ersten Start am St. Galler Auffahrtslauf läuft Mila-Läuferin Melanie Herzog gleich in die Top Ten. (Bild: pd)

Bei ihrem ersten Start am St. Galler Auffahrtslauf läuft Mila-Läuferin Melanie Herzog gleich in die Top Ten. (Bild: pd)

Heinz Bodenmann (3.) und Stefan Schmauder (4.) laufen neue persönliche Bestzeit am Auffahrtslauf, Mathias Nüesch (Mila) wird 7. Melanie Herzog (Mila) läuft bei den Frauen auf Rang 10 im Overall-Klassement.

Bei der vierten Austragung des St. Galler Auffahrtslaufes gab es einen neuen Teilnehmerrekord. So finishten über die Halbmarathondistanz 1525 Männer und 534 Frauen, über 10 Kilometer erreichten 982 Männer und 1070 Frauen das Ziel. Zusammen mit den Kinderläufen beteiligten sich total über 7000 Läufer am Event. Rund 20000 Zuschauer und das herrliche Sommerwetter führten zu einer 21,1 Kilometer langen «Feststrasse».

Nüesch verpasste das Podest nur knapp

Mit Fabe Downs und Fabian ­Anrig standen zwei nationale Spitzenläufer am Start. Nach den Erfolgen am Zürich-Marathon und am Vaduzer Städtlelauf rechneten sich Heinz Bodenmann und Stefan Schmauder auch hier ein Spitzenresultat aus. Sie liefen wie Mila-Läufer Mathias Nüesch­lange in der Verfolgergruppe. Mit 1:15 h liefen sie eine sehr ­starke Zeit und belegten die Ränge 3 und 4 – Heinz Bodenmann stieg damit zum zweiten Mal nach seinem Sieg im Jahr 2015 aufs Podest des Auffahrtslaufs. Nüesch wurde in 1:17 h Siebter. Wer den St. Galler Halbmarathon mit seinen rund 300 Höhenmetern in eineinhalb Stunden laufen kann, zählt zur absoluten Gilde.

Dreizehn Rheintaler unter 1:30

Dieses Limit erfüllten heuer nur rund 100 Leute. Zu dieser Gruppe von Spitzenläufern zählen nebst Mathias Nüesch noch sechs weitere Milas, nämlich Isi Albertin, Guido Bischofberger, Manuel Marquart, Fredy Schmid und Andreas Weiler, sowie Thomas Nauer (Donnschtig-Hüpfer), Stephan Diezi (TV Thal) und Roland Gächter (Oberriet). Das grossartige Ergebnis rundeten die Mila-Männer Felix Benz, Reto Moschen, Moritz Schmid, Walter Benz und Paul Zeni, die Phiamola-Läufer Rolf Frischknecht und Ernst Schmid sowie die Donnschtig-Hüpfer Bruno Eichenberger, Daniel Walt, Elmar Hasler und Karl Steger ab.

Starke Mila-Frauen

Sandra Lichtensteiger lief im Vorjahr den Halbmarathon in 1:42 h und war damit schnellste Mila. Sie steigerte sich in diesem Jahr um beinahe drei Minuten. Aber Melanie Herzog war bei ihrem ersten Start noch schneller. Bereits nach 1:35 h war sie im Ziel, was den zehnten Rang over all bedeutet. Ein sehr gutes Resultat gelang auch Fabienne Bichsel (Berneck, 1:43), Tanja Brülisauer (Heiden, 1:45), Chiara Paganini (Au, 1:48), Mila-Läuferin Isabelle Preisig (1:50) und Nadine Herzog (Staad, 1:50). Unter zwei Stunden liefen zudem die Phiamola-Läuferinnen Grace Hutter, Asika Graf, Manuela Imlig, Fabienne Volz-Wüst, die Mila-Läuferin Irene Engeler sowie Tanja Schneider (Rüthi). Mila-Läuferin Rina Ebneter verpasste hingegen dieses Limit um 51 Sekunden, wurde aber Zweite in ihrer Altersklasse W60.

Dritter Rang durch Silvia Halter

Bei den Overall-Frauen über zehn Kilometer freute sich Iris Bechtiger (SV Rehetobel) über den dritten Rang. Michelle Eigenmann vom STV Oberriet-Eichenwies wurde gute Zwölfte. Von den Phiamola-Frauen sticht vor allem die Leistung von Silvia Halter heraus, die den dritten Kategorienrang bei den Frauen W50 über 10 km herauslief. Unter einer Stunde erreichten aus Rheintaler Sicht zahlreiche Läuferinnen das Ziel.

Rheintaler 10-km-Sieger

Gleich zwei Athleten des TTT Rheintal standen über 10 km auf dem Podest. Gian-Andri Baumann aus Heiden siegte, Michael Ziegler aus Balgach zeigte ebenso ein sehr starkes Rennen und wurde Dritter. Nino Welz wurde 6. in der Kategorie U18. Viele Rheintaler schafften es zudem unter 50 Minuten. (fb/ak)