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LAUFSPORT: Rheintaler Jubel am Bergmarathon

An der 17. Austragung des Alpin-Marathons feierten gleich mehrere Rheintaler Läufer Spitzenrangierungen. Der Marathon über die volle Distanz von 42,2 Kilometer führte von Bendern über Vaduz und Steg bis nach Malbun.
Andrea Kobler
Ismael Albertin wurde Elfter. (Bild: ALPHAFOTO.COM)

Ismael Albertin wurde Elfter. (Bild: ALPHAFOTO.COM)

LAUFSPORT. Am letzten Samstag war das liechtensteinische Bendern abermals Startort des LGT-Alpin-Marathons. Die Möglichkeit, in einer Staffel (25 km und 17 km) zu laufen, mit Wechsel im Weiler Steg, nutzten 45 Zweierteams. Im Halbmarathon Plus (25 km) und in der Königsdisziplin von 42,2 Kilometern mit stolzen 1900 Höhenmetern trauten sich rund 900 Teilnehmer auf die Strecke. Parallel dazu organisierte die Organisation «Pink Ribbon Liechtenstein», die auf die Problematik von Brustkrebs hinweist, einen Charity-Lauf.

Schmauder Sprint-Sieg

«Donnschtig-Hüpfer» Stefan Schmauder (M30) bewies eine ausgezeichnete Tagesform und gewann den Halbmarathon Plus in nur 1:55 Stunden. Vom Start bis Vaduz benötigte der Diepoldsauer lediglich 36 Minuten, um schliesslich die restlichen 15 km, inklusive 1100 Höhenmeter in 1:19 Stunden zurückzulegen. Schmauder schüttelte seinen einzigen Kontrahenten kurz vor Steg im Abwärtskurs ab und holte sich so den verdienten Sieg.

Auch zu den Siegern gehörte Norbert Amann aus Au. Der Mila-Läufer (M60) gewann in 2:45 Stunden, den zweiten Rang belegten Andreas Weiler aus Berneck mit 2:16 Stunden (M45/Mila) und Peter Stabernack aus Marbach mit 2:24 Stunden (M50).

Bei den Frauen liefen Sandra Lichtensteiger aus Diepoldsau, (2:36/W45/Mila), Doris Lüchinger aus Diepoldsau (2:54/W50) und Rina Ebneter aus Rüthi (3:17/W60/Mila) als Zweite auf das Podest. Dabei verbesserte Sandra Lichtensteiger ihre letztjährige Zeit um zehn Minuten und erreichte in der Gesamtwertung der Frauen den fünften Rang.

Staffel-Sieg durch Nauer/Schefer

Die Donnschtig-Hüpfer-Stafette mit Startläufer Thomas Nauer aus Marbach durfte sich über den ersten Rang in einem Feld von 24 Männerteams freuen. Nauer lief den ersten Teilabschnitt, der identisch zum Halbmarathon Plus ist, in 2:10 Stunden. Christoph Schefer aus Lüchingen, der den Schlussteil zu absolvierten hatte, legte mit 1:13 Stunden die schnellste Abschnittszeit hin. So siegte das Hüpfer-Duo in 3:23 Stunden, mit acht Minuten Vorsprung auf das zweitplatzierte Team.

Auf den neunten Rang lief die Stafette «Zäma Nünzgi» mit Rolf Wälte und seinem Sohn Fabian, die Malbun in 4:13 Stunden erreichten.

Ebenso ins Rheintal ging der Stafettensieg der Frauen. Dabei doppelte Therese Stieger, die im Vorjahr mit ihrer Schwester Irene Heeb gewann, nach. Dieses Jahr lief sie mit ihrer Mila-Kollegin Denise Lichtensteiger. Startläuferin Lichtensteiger kam als erste nach Steg, dort übernahm Stieger und baute den Vorsprung auf den restlichen 17 Kilometern bei einer Siegerzeit von 4:30 Stunden auf 23 Minuten aus.

Ismael Albertin wird Elfter

Der Marbacher Ismael Albertin (Mila) stand zum ersten Mal in Bendern am Marathonstart und legte mutig los. Nach 40 Minuten hatte er die ersten flachen Kilometer bis Vaduz zurückgelegt. In den anschliessenden Steigungen nach Steg und weiter ins Ziel nach Malbun hatte er keine Probleme. Die Uhr stoppte nach 3:44 Stunden. Er war damit der elftschnellste Läufer des ganzen Feldes und nicht ganz überraschend der schnellste Mila-Läufer über die Marathondistanz. Tolle Leistungen zeigten auch Christof Etter (3:51) als 17. und Stephan Diezi (3:57) als 23. Auch die Mila-Läufer Felix Benz (2./M55), Roland Segmüller (3./M55) und Berni Litscher (6./M60) liefen alle unter 4:30 Stunden mit Topplatzierungen ins Ziel.

Die «Donnschtig-Hüpfer» Martin Künzler und Bruno Eichenberger absolvierten den Marathon in 4:58, respektive 5:12 Stunden. Sie liefen mit diesen Zeiten in ihren Kategorien ins Mittelfeld der Klassierung.

Künzler und Eichenberger nutzten diese Gelegenheit als Vorbereitung auf den Zermatt-Marathon von Anfang Juli.

Topresultate für (von links) Felix Benz (2./M55), Roland Segmüller (3./M55) und Berni Litscher (6./M60). (Bilder: alphafoto.com)

Topresultate für (von links) Felix Benz (2./M55), Roland Segmüller (3./M55) und Berni Litscher (6./M60). (Bilder: alphafoto.com)

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