Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

LAUFSPORT: Nüesch deklassiert Konkurrenz

Der Balgacher Mathias Nüesch gewinnt den dritten Lauf der 48. Lustenauer Crosslauf-Serie über 15 Kilometer.
Roland Jäger
Mathias Nüesch beim Zieleinlauf. (Bild: Roland Jäger)

Mathias Nüesch beim Zieleinlauf. (Bild: Roland Jäger)

Mathias Nüesch von den Mittwochsläufern (Mila) Rheintal zeigte sich unwiderstehlich und gewann klar vor Patrick Spettel (Laufteam Wolfurt). Nüesch war im ersten von insgesamt sechs Läufen der diesjährigen Serie in Lustenau Schnellster; dies über die Distanz von neun Kilometern. Im zweiten Lauf über vier Kilometer liess Stefan Schmauder die Konkurrenz hinter sich.

Im dritten Lauf kam es nun nicht zum erhofften Duell der bisherigen Siegläufer, Schmauder fehlte krankheitsbedingt. Dafür kam es zur Galavorstellung von Nüesch, der einen unangefochtenen Start-Ziel-Sieg feierte. «Die neuen Laufschuhe, die ich heute erstmals trug, waren extrem leicht. Dazu kam, dass ich heute einfach eine gute Tagesform hatte», sagte der Sieger. Die angenehme Temperatur um die zehn Grad sei für ihn zudem ziemlich ideal. Es schien, als ob Nüesch förmlich durch die Lustenauer Wälder fegte, sodass den übrigen Läufern das buchstäbliche Nachsehen blieb. Der Vorsprung auf den zweitplatzierten Patrick Spettel betrug nicht weniger als 2:44 Minuten. Donnschtighüpfer Thomas Nauer landete als Zehnter ebenfalls noch in den Top-Ten. Roland Gächter, Oberriet, belegte in seiner Kategorie M45 den zweiten Platz. In der Klasse M60 klassierten sich die beiden Mila-Läufer Berni Litscher auf dem zweiten und Rolf Waelti auf dem dritten Rang. Bei den Frauen lief Andrea Meusburger-Kaufmann Bestzeit.

Nüesch liegt nun also im direkten Vergleich mit Schmauder 2:1 vorne. Dies bei Halbzeit der Serie. Angesichts der bestechenden Form, in der sich eben auch Schmauder befindet – er gewann den Altacher Silversterlauf – ist dies allerdings noch keine Garantie für den Gesamttriumph.

Wer nun aber die Vorstellung hat, dass diese anspruchsvollen Läufe nur von durchwegs durchtrainierten jungen Läuferinnen und Läufern bestritten werden, musste diese Ansicht bald einmal revidieren. Mit der Startnummer 82 war Manfred Ritter vom TV Eschen-Mauren unterwegs. Diese Zahl entspricht auch Ritters Alter. Mit Durchhaltewillen und Ausdauer, aber auch mit einer gewissen Gelassenheit lief der Senior das Rennen in seinem Rhythmus zu Ende und bewältigte die Distanz von 15 Kilometern auf grossartige Art und Weise.

Der vierte Lauf der Crosslaufserie über sechs Kilometer findet am 20. Januar statt.

Roland Jäger

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.