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LAUFSPORT: National unter den Besten

Mit Stefan Schmauder und Heinz Bodenmann schafften es beim Zürich- Marathon, dem grössten Marathon der Schweiz, zwei Donnschtig-Hüpfer unter die Top Ten.
Andrea Kobler
Auf den letzten Metern zur persönlichen Bestzeit: Heinz Bodenmann (l.) und Stefan Schmauder. (Bild: pd)

Auf den letzten Metern zur persönlichen Bestzeit: Heinz Bodenmann (l.) und Stefan Schmauder. (Bild: pd)

Andrea Kobler

Stefan Schmauder und Heinz Bodenmann liefen persönliche Bestzeiten. Letzterer verpasste zudem als Neunter die Schallmauer von 2:30 Stunden nur um 30 Sekunden.

Gegenseitig gepusht

Die Stärke der Rheintaler unterstrich die Tatsache, dass Stefan Schmauder eine Einladung des Veranstalters für das Elite-Feld erhielt. «Das ehrte mich sehr», so der in Diepoldsau lebende Läufer. Zusammen mit seinem Trainingspartner Heinz Bodenmann hatte er sich für den Zürich-Marathon viel vorgenommen. Die beiden Ostschweizer liefen den Grossteil des Marathons zusammen. So pushten sie sich gegenseitig, halfen die jeweiligen Tiefs zu überwinden. Gemeinsam gelang es ihnen, den Fahrplan bis zur Hälfte der Distanz mit der Durchgangszeit von 1:14 Stunden einzuhalten. Der Rückweg von Meilen retour ins Zentrum von Zürich war wegen den ansteigenden Temperaturen etwas anspruchsvoller. «Ab Kilometer 31 spürten wir, dass wir etwas langsamer wurden», blickt Heinz Bodenmann zurück. Bei Kilometer 37 forcierte er das Tempo nochmals und lief mit 2:30,35 Std und damit als Gesamt-Neunter, als Sieger der Kategorie M20 sowie als drittschnellster Europäer und Schweizer hinter Armin Flückiger (2:24) und Josef Raphael (2:29) durchs Ziel. Noch Tage nach dem Marathon wurmten ihn die 35 Sekunden, die ihn von der Schallmauer trennten.

Nahezu perfekte Leistung

«Zwar habe ich nie geglaubt, dass es an diesem Rennen klappen könnte, fühlte mich aber von Beginn weg sehr gut. Dass es schliesslich nicht klappte, ist auf der einen Seite sehr ärgerlich, auf der anderen Seite darf ich stolz auf das Resultat sein.» Stefan Schmauder überlief die Ziellinie nach 2:31 Stunden als Zehnter. Beide Rheintaler freuten sich damit über persönliche Bestzeit. Schmauder ist überzeugt: «Diese nahezu perfekte Leistung war nur durch die gegenseitige Unterstützung möglich. Wir haben uns gegenseitig gepusht und schliesslich für uns alleine zu Ende gekämpft.» Für Schmauder war es die dritte Bestzeit in diesem Jahr. Er lief den Halbmarathon beim Rhylauf in 1:11 Std. und beendete die Schweizer Meisterschaft über zehn Kilometer in 32:32 Minuten. Stark liefen auch die Mila-Läufer. Nach 2:51 kam Guido Bischof­berger ins Ziel. Er wurde 13. der Kategorie M45 und lief damit die Qualifikationszeit für den Ber­-lin-Marathon. Erst seinen zweiten Marathon bestritt Norbert Amann. Mit 3:27 Stunden wurde er 8. in der Kategorie M60. Zum 14. Mal am Start stand Felix Benz und finishte zum 14. Mal. In einer Zeit von 3:18 Stunden belegte er den 18. Rang der Kategorie M55.

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