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Laufen für eine Krankenstation

Der 16. Rüthner Benefizlauf findet am Samstag, 5. November, statt. Der Erlös ist für den Aufbau einer Krankenstation in Afrika, in Tansania.
Bettina Isler hilft, wo sie kann, und möchte die Krankenstation aufbauen. (Bild: pd)

Bettina Isler hilft, wo sie kann, und möchte die Krankenstation aufbauen. (Bild: pd)

Der Lauf bietet die Möglichkeit, mit Freude und Dankbarkeit auf der 6,5 und auf einer 9,5 Kilometer langen Strecke durch reizvolle Landschaften der Gemeinde zu walken, joggen oder zu wandern. Alle sind auch in der Festwirtschaft im Werkhof-Saal willkommen. Ohne Voranmeldung kann man beim Werkhof von 8.30 bis 14.30 Uhr starten. Die Festwirtschaft ist bis 16 Uhr offen.

Der Benefizlauf unterstützt jedes Jahr ein anderes Projekt, deren Mitverantwortlichen und Unterstützer hier im Rheintal und dem Team bekannt sind. So durften bereits 15 Projekte mit etwa 80 000 Franken unterstützt werden. Dieses Jahr dient das gesammelte Geld dem Aufbau einer Krankenstation in Tansania. Der gesamte Erlös aus dem Startgeld, den Spenden und den Einnahmen aus der Festwirtschaft des Benefizlaufes fliesst diesem Projekt zu. Bettina Isler wuchs am Grabserberg auf. 2013 reiste sie zweimal nach Tansania, zuerst in die Ferien, dann für einen Freiwilligen-Einsatz. In Dar es Salaam lernte sie die Familie Rwizile kennen. Diese Familie startete damals mit dem Aufbau einer Schule in ihrem Heimatdorf Bumilo, das im Nordwesten Tansanias liegt. Als die Schweizerin von ihrem Traum erzählte, in Afrika zu leben und zu arbeiten, bekam sie zu hören: «Geh nach Bumilo und schau, ob es dort was zu tun gibt.»

Zurück in der Schweiz fasste sie den Entschluss, etwas zu tun. Im März 2014 reiste sie wieder nach Tansania. In Bumilo, einem ländlichen Dorf ohne Wasser und Strom, leben die Menschen überwiegend von der Fischerei und vom Ackerbau. Rasch sprach sich im Dorf und der Umgebung herum, dass die Mzungu (Weisse) eine Krankenschwester ist. So wurde ihr Begleiter und Übersetzer Audax oft gefragt, ob sie nicht helfen könnte. Mit dem Töff fuhren sie bald von Haus zu Haus und halfen, wo es möglich war. Die Zahl der Patienten stieg. So wurde der Wunsch nach einer Krankenstation immer grösser. Erste Pläne und Kostenberechnungen zeigten, dass für die Station rund 30 000 Franken nötig wären. Im März 2015 ist der Verein Maisha Mema Foundation Tansania gegründet worden, mit dem Ziel, die Krankenstation zu finanzieren. Wer das Projekt unterstützen möchte, tut das mit der Teilnahme am Lauf und dem Besuch der Festwirtschaft. (pd)

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