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Langsamverkehr ist wichtig für Diepoldsau

Die Gemeinde übergibt ein erstes Teilstück des Radwegs Nord der Öffentlichkeit.
Philippe Gall
Bei der Eröffnung des Velowegs (von links): Michael Bühler (Bänziger Partner), Hansruedi Schümperli (Verkehrskommission) Roland Wälter (Gemeindepräsident), Claudia Aeberhard (Verkehrskommission), Daniel Litscher (Kantonale Fachstelle Fuss- und Veloverkehr), Christoph Hutter (Leiter Technische Betriebe), Jürg Buschor (Projektleiter Hoch- und Tiefbau). (Bild: Philippe Gall)

Bei der Eröffnung des Velowegs (von links): Michael Bühler (Bänziger Partner), Hansruedi Schümperli (Verkehrskommission) Roland Wälter (Gemeindepräsident), Claudia Aeberhard (Verkehrskommission), Daniel Litscher (Kantonale Fachstelle Fuss- und Veloverkehr), Christoph Hutter (Leiter Technische Betriebe), Jürg Buschor (Projektleiter Hoch- und Tiefbau). (Bild: Philippe Gall)

Zwei Wochen vor der Marschtabelle durfte Gemeindepräsident Roland Wälter zusammen mit den Projektverantwortlichen das erste Teilstück des Radweges Nord der Öffentlichkeit übergeben. Wenige kleinere Abschlussarbeiten müssen noch erledigt werden. Der endgültige Deckbelag wird nächstes Jahr eingebaut.

Sicherheit für Fussgänger und Velofahrer

Die Schmitterrampe war vorher für schwächere Verkehrsteilnehmer ein gefährliches Pflaster. Ein schmales Trassee und viele Fahrzeuge, die auf diesem Weg den nördlichen Teil des Dorfes erreichen wollten, zwängten sich auf dem schmalen Abschnitt. Das war keine ideale Situation für Velofahrer und Fussgänger.

Über die neu eröffnete Achse können nun wichtige Hotspots wie Schule, Sportplätze oder Altersheim abseits der verkehrsgeplagten Hauptachse bequem erreicht werden. Der Langsamverkehr von Österreich her gelangt unbehelligt auf der Umfahrung Süd Richtung Widnau. Mit einer Beteiligung von 65 Prozent übernimmt der Kanton St.Gallen über die Hälfte der anfallenden Gesamtkosten.

Rampe wurde massiv verbreitert

Durch eine Aufschüttung war letztes Jahr die Rampe massiv verbreitert worden. Ab Anfang August 2019 begannen die eigentlichen Bauarbeiten an der Strasse und an der Infrastruktur im Untergrund. Die Fahrbahn wurde Richtung Norden geschoben, sodass nun auf der anderen Seite feudale dreieinhalb Meter Platz für den Langsamverkehr reserviert sind.

Wichtiges Projekt ohne Einsprachen

Dass das Projekt ohne Einsprachen über die Bühne gegangen sei, zeige dessen Wichtigkeit, ist Roland Wälter überzeugt. Sein Dank ging an Daniel Litscher von der Fachstelle Fuss- und Veloverkehr des Kantons St. Gal­-len sowie Projektleiter Michael Bühler von Bänziger Partner AG. Dieser sprach von anspruchsvollen Arbeiten, die von der einheimischen Firma Melag tadellos ausgeführt wurden. Parallel zur Erweiterung wurde die gesamte Entwässerung und Beleuchtung erneuert. Neu kommen Strassenlampen mit LED-Technik zum Einsatz, was zur künftigen Reduktion des Energieverbrauches beitragen wird.

Zur Vollendung des gesamten Radweges Nord fehlen nun nur noch wenige Teilstücke. Die Arbeiten dafür sollen 2020 in Angriff genommen werden. «Dem Langsamverkehr messen wir in Diepoldsau viel Bedeutung bei», sagt Roland Wälter. Dazu tragen auch insgesamt 14 Tempo-30-Zonen bei, von denen acht bereits realisiert sind.

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