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Lärm am Stoss: 1035 Unterschriften überreicht

ALTSTÄTTEN. Für die Petition «Lärm am Stoss» haben Anwohner 1035 Unterschriften gesammelt. Am Donnerstag wurden sie den zuständigen Behörden übergeben. Die Petition richtet sich gegen Motorrad- und Autofahrer, die auf der Stossstrasse die Verkehrsregeln missachten.
Die Unterschriftenbögen haben die Behörden schon erhalten. (Bild: pd)

Die Unterschriftenbögen haben die Behörden schon erhalten. (Bild: pd)

Unterschriften wurden vor allem dort gesammelt, wo die direkt Betroffenen leben, also in Altstätten und Gais. In diesen beiden Gemeinden wurden denn auch 59 % aller Unterschriften zusammengetragen. Aber auch die anderen Unterschriften stammen fast alle aus der näheren Umgebung. In Altstätten kamen 444 Unterschriften bzw. knapp 43 Prozent zusammen, in Gais 169 (gut 16 %), im übrigen Rheintal 145 und im übrigen Appenzellerland 101.

Zu schnell, zu riskant

Von der Petition erhoffen sich Anwohnerinnen und Anwohner «eine Normalisierung der Lebensqualität». Sie «wollen nicht länger hinnehmen, dass eine öffentliche Strasse Tummelplatz für Austobungsbedürftige» ist, wie der Verein «AnStoss» in seiner Medienmitteilung schreibt.

Dass auf der Stossstrasse oft viel zu schnell gefahren wird, von Motorradfahrern ebenso wie von Automobilisten, haben im Juni durchgeführte Kontrollen einmal mehr bestätigt. Es werde riskant überholt und massiver Lärm verursacht, schreib der Verein «AnStoss». «Motorradfahrer, die auf dem Stossplatz ihre Maschinen warmlaufen lassen, mit aufgestellten Motorrädern auf dem Hinterrad überholen und sich auf schönen Plätzen niederlassen, um ihre auf und ab rasenden Kollegen zu fotografieren, gehören zu den gewohnten Bildern an schönen Abenden oder Wochenenden», schreibt der Verein.

«Endlich macht jemand etwas»

Der Verein schreibt, das ursprüngliche Ziel seien 500 Unterschriften gewesen. Der Erfolg mit der Petition zeige deutlich, dass die Raserei nicht nur das Problem einiger Überempfindlicher sei, sondern eine ernst zu nehmende Plage für einen beachtlichen Teil der Bevölkerung in Altstätten und Gais. Die Unterschriften sammelnden Vereinsvertreter wurden denn auch grösstenteils dankbar empfangen, im Sinne von: «Endlich macht mal jemand etwas.»

Übergeben wurden die Unterschriften den Regierungen der Kantone St. Gallen und Appenzell sowie dem Stadtrat von Altstätten und dem Gemeinderat von Gais. Die Petitionäre schlagen in einem Beiblatt einen «runden Tisch» mit allen möglichen Beteiligten vor, was am Albis zu einem Erfolg geführt habe. Der Verein «AnStoss» werde jedenfalls hartnäckig dafür kämpfen, dass das Leben, Wohnen und Arbeiten am Stoss wieder «ohne Angst vor schönem Wetter möglich wird». (gb)

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