Ladenbesitzer vom Stadtrat enttäuscht

ALTSTÄTTEN. Die Igea (Interessengemeinschaft Einkaufsstadt Altstätten) ist über den Entscheid des Stadtrats Altstätten betreffend der Zulässigkeit der Initiative für eine «autofreie Marktgasse» erstaunt und sehr enttäuscht.

Igea Altstätten
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ALTSTÄTTEN. Die Igea (Interessengemeinschaft Einkaufsstadt Altstätten) ist über den Entscheid des Stadtrats Altstätten betreffend der Zulässigkeit der Initiative für eine «autofreie Marktgasse» erstaunt und sehr enttäuscht. Die der Igea vorliegenden Abklärungen zu diesem Thema sind alles andere als klar und eindeutig. Der Stadtrat hat seinen Ermessensspielraum in keiner Weise ausgenutzt. Die Igea ist überzeugt, dass den berechtigten Anliegen von Detailgeschäften und Liegenschaftsbesitzern nicht Rechnung getragen wurde.

Der Igea liegt die Prosperität unserer Altstadt sehr am Herzen, sei es durch ein qualitativ gutes Angebot der Geschäfte, sei es durch die Organisation beliebter Events wie zum Beispiel der Adventsnacht oder der Ausstellung «Stadtgarten». Das wirtschaftliche Umfeld, die Zugänglichkeit zur Altstadt, aber auch der Geschäftsgang der Ladengeschäfte hat sich während des Baus der Infrastrukturanlagen im Bereich des Eingangs zur Altstadt und der Hochbauten ums Rathaus in den vergangenen Jahren signifikant verschlechtert. Auch das «neue» Einkaufsverhalten der Schweizer, sich im nahen Ausland einzudecken, hat nicht zur Verbesserung beigetragen.

Wir fragen uns, wie wir als Liegenschaftsbesitzer, Geschäftsinhaber, Arbeitgeber und Ausbildner sowie als Steuerzahler mit einer allfällig neuen, erschwerten Situation umgehen sollen. Eine «autofreie Gasse», ohne vorliegendes Detailkonzept, ist jedenfalls für die Igea keine Lösung. Ohne erkennbaren Mehrwert und Not wird auf dem Rücken der Detaillisten eine Änderung der bisherigen, bewährten Situation mit Parkplatzbewirtschaftung und Begegnungszone angepeilt. Die Risiken sind durch eine Sperrung der Marktgasse doch sehr einseitig verteilt.

Wir sehen der weiteren Entwicklung der Altstadt mit Interesse entgegen und hoffen, dass sich in der Zusammenarbeit mit dem Stadtrat eine tragbare, sinnvolle Lösung ergibt.

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