Lachgas für eine angst- und stressfreie Zahnbehandlung

Die Behandlung von Angstpatienten ist einer der wichtigsten Schwerpunkte im Zahnheilkunde-Zentrum Rheintal.

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Völlig entspannt mit Lachgas: Rainer Latzko und Daria Mirsberger behandeln auch Angstpatienten. (Bild: mia)

Völlig entspannt mit Lachgas: Rainer Latzko und Daria Mirsberger behandeln auch Angstpatienten. (Bild: mia)

ST. MARGRETHEN. Für viele Menschen ist die Vorstellung schrecklicher als jeder Horrorfilm: Der Besuch beim Zahnarzt. Wer Angst vor Schmerzen hat, den Bohrer fürchtet oder in Panik ausbricht, sobald er den Zahnarzt im weissen Kittel sieht, dem kann geholfen werden – mit Lachgas.

Unkontrollierte Heiterkeitsanfälle im Behandlungsstuhl bringt die Mischung aus Sauerstoff und Lachgas (Distickstoffoxid) zwar nicht, aber «sie nimmt den Patienten die Angst», so Rainer Latzko vom Zahnheilkunde-Zentrum Rheintal in St. Margrethen. Dies ist der Grund, warum er und seine Frau Daria Mirsberger Lachgas einsetzen. Arbeiten in der Schweiz nur wenige Zahnärzte mit Lachgas, wenden in den USA und in vielen anderen europäischen Ländern über 50 % aller Zahnärzte das Gas routinemässig an. Bis heute ist noch kein ernster Zwischenfall dokumentiert worden, der durch Lachgas ausgelöst wurde. Auch Rainer Latzko entschied sich bei Angstpatienten für Lachgas. Während der Behandlung atmen sie über eine Nasenmaske ein Gemisch aus Lachgas und Sauerstoff ein. «Innert Kürze fallen sie in einen veränderten, wohligen Zustand, verlieren die Angst und haben am Ende das Gefühl, die Behandlung sei viel kürzer, als sie tatsächlich war», erklärt Rainer Latzko. Das Lachgas vermindert auch den typischen Würgereiz, der entstehen kann, wenn der Zahnarzt mit den Instrumenten im Mund arbeitet. Weiterer Vorteil: Das Lachgas ist in der entsprechenden Dosierung ohne Nebenwirkungen. (mia)

Zahnheilkunde-Zentrum Rheintal, Johannes-Brassel-Strasse 13, 9430 St. Margrethen. Tel. 071 744 18 00