KUNSTTURNEN: Rheintaler im Leadertrikot

Zwei Turner des TZ Rheintal führen nach drei von fünf Wettkämpfen im Ostschweizer Cup.

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Drei Rheintaler P1-Kunstturner in den Top 4 (von links): Sam-Maximilian Wibawa, Florian Keller und Benjamin Balmer. (Bild: pd)

Drei Rheintaler P1-Kunstturner in den Top 4 (von links): Sam-Maximilian Wibawa, Florian Keller und Benjamin Balmer. (Bild: pd)

KUNSTTURNEN. Am Thurgauer Kunstturn-Cup in Frauenfeld erkämpften sich Sam-Maximilian Wibawa (P1) und Selim Arnaut (P2) das grüne Leadertrikot des Gesamtleaders. Insgesamt gab es für das TZ Rheintal fünf Medaillen.

Cheftrainer Reini Blum entsandte 13 Athleten des Trainingszentrums Rheintal nach Frauenfeld, wo sich 87 Turner trafen, um sich in den Kategorien EP bis P3 zu messen. «Es wurden zu viele Fehler gemacht», lautet sein Résumé nach einem guten, aber nicht tadellosen Wettkampftag.

EP-Kunstturner im Aufwind

Das umfangreiche Training während der Frühlingsferien zeigt seine Wirkung. Benjamin Balmer liess im Einführungsprogramm (EP) an zwei von sechs Geräten alle Konkurrenten hinter sich und erkämpfte sich mit einer Gesamtpunktezahl von 76,80 die Silbermedaille. Mit nur 0,25 Punkten weniger platzierte sich sein Teamkollege Noah Hasler auf dem dritten Rang, nachdem er eine ausgezeichnete Pilz-Übung gezeigt hatte. Finn Manser und Elias Mehnert liegen mit den Rängen 16 und 17 eng beieinander in der vorderen Hälfte.

Obwohl sich das Ergebnis zeigen lassen kann, war Thurgauer Boden für die P1-Turner kein gutes Pflaster. Zwar standen bereits zum dritten Mal in Folge zwei Rheintaler Athleten auf dem Podest, viele Fehler vereitelten aber ein noch besseres Ergebnis. Einzig Sam-Maximilian Wibawa konnte sein Potenzial ausschöpfen, an zwei Geräten turnte er gar Tagesbestleistung. Er gewann den Wettkampf mit einer Gesamtpunktezahl von 81,70 Punkten. Seine Teamkollegen Florian Keller (3. Rang) und Damian Balmer (4.) zeigten einen durchzogenen Wettkampf. Keller patzte am Reck, und Balmer musste am Pferd einen Sturz hinnehmen.

Auch den jüngeren P1-Turnern gelang nicht alles wie erhofft. Alim Arnaut missglückte der «Streuli» am Boden, Dimitri Zhizhikin hatte Pech an den Ringen, und Lucas Schmidheiny vergab durch eine Unachtsamkeit am Sprung wertvolle Punkte.

Dominator aus dem Rheintal

Im P2 dominiert Selim Arnaut seine Konkurrenten, und so erstaunt es nicht, dass er sich auch in Frauenfeld die goldene Medaille umhängen liess. Arnaut überzeugte durch seine Sicherheit und musste sich einzig an den Ringen geschlagen geben. Robin Loher turnte ausgeglichen, was ihm den fünften Rang einbrachte.

Die Rheintaler werden auch nächste Woche in Schaffhausen an der Quali für die Schweizer Meisterschaft versuchen, die eine oder andere Medaille ins Rheintal zu bringen. (nik)

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