Kunsthandwerk am Thai-Festival

ALTSTÄTTEN. Die Tradition des Früchte- und Gemüseschnitzens ist in ganz Südostasien bekannt und beliebt. In Thailand, wo man den Ursprung wähnt, kennt man dieses Kunsthandwerk ungefähr seit dem Jahr 1300.

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Napat Voélin mit dem Werk, das sie zum Sieg führte. (Bilder: Max Pflüger)

Napat Voélin mit dem Werk, das sie zum Sieg führte. (Bilder: Max Pflüger)

Altstätten. Die Tradition des Früchte- und Gemüseschnitzens ist in ganz Südostasien bekannt und beliebt. In Thailand, wo man den Ursprung wähnt, kennt man dieses Kunsthandwerk ungefähr seit dem Jahr 1300. Rund 700 Jahre lang haben Mütter «Kae Sa Luk» – so der thailändische Name des Brauches – an ihre Töchter weitergegeben.

Erster Wettbewerb

Am fünften Thai-Festival in Altstätten führten die Organisatoren erstmals im Rheintal einen grossen Früchte-Schnitzwettbewerb durch. Die Regeln waren streng: Nur gerade vier Stunden hatten die Künstler Zeit, von zahlreichen Zuschauern beobachtet in der Marktgasse Früchte und Gemüse mit feinen Messern zu bearbeiten.

Siegerin aus Zürich

Bewertet wurde das Kunstwerk nach Phantasie und Kreativität, nach dem Zusammenspiel von Farben und Formen, nach der Gesamterscheinung sowie der Genauigkeit in der handwerklichen Ausführung. Siegerin wurde Napat Voélin aus Zürich mit einem herrlichen Blumenarrangement aus Randen, Melonen, Wassermelonen und Rettichen. Die gebürtige Thailänderin pflegt das Hobby seit zwei Jahren. Erlernt hat sie die Technik als Autodidaktin nach Anleitungen aus dem Internet. (mp)