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KUNSTAUSSTELLUNG: «Rhy Art» reloaded

Am Donnerstag hat eine Jury aus 38 eingereichten Projekten sechs Arbeiten ausgewählt, die zum Jubiläum «125 Jahre Rheinregulierung» ab Juni 2017 gezeigt werden.
Maya Seiler
Die Mitglieder der Jury, die sechs Werke bestimmte (von links): Dieter Gassebner, Florian Gerer, Cornelia Kolb-Wieczorek, Kathrin Frauenfelder, Kuspi und Willi Meusburger. (Bild: Maya Seiler)

Die Mitglieder der Jury, die sechs Werke bestimmte (von links): Dieter Gassebner, Florian Gerer, Cornelia Kolb-Wieczorek, Kathrin Frauenfelder, Kuspi und Willi Meusburger. (Bild: Maya Seiler)

Vor 20 Jahren war das Rheinvorland mit der «Rhy Art» bereits Ort einer grossen Kunstinstallation. Nun führt der Bogen zu den Installationen von «artur 017», die an 125 Jahre Rheinregulierung erinnern sollen. Kuspi, bereits 1997 Mitorganisator der «Rhy Art», ist OK-Präsident der grenzüberschreitenden Kunstausstellung im Rheinvorland zwischen Lustenau und Widnau.

Das Projekt wurde international ausgeschrieben. Es fand ein grosses Echo: 38 Künstlerinnen und Künstler reichten Vorschläge ein. Eine Jury hat sechs Künstler oder Kollektive ausgewählt, die ihre Arbeit im nächsten Sommer realisieren können.

Die Jury hat bei der Auswahl darauf geachtet, wie die Objekte mit Fluss und Umgebung interagieren. Sie strebte eine breite Vielfalt an. Die Besucher dürfen gespannt sein: Auf die Dämme geschriebene Worte und Satzfragmente, ein Dach-Skelett, das aus dem Wasser schaut; ein Riesen-Xylophon aus Schwemmholz oder ein Korridor aus Holzwänden, der den Fluss zwischen den Dämmen symbolisiert, geben spannende Ansätze.

Die Kunstschaffenden kommen aus Konstanz, Luzern, Bern oder der näheren Region. Die Dornbirner Pirmin und Severin Hagen wollen in einem performativen Akt – ein Bau von zwei Pfeilern und eine temporäre Fähre – die Grenzbeziehungen versinnbildlichen. Nesa Gschwend aus Altstätten nennt ihr Projekt «Sticken», denn die Stickerei prägte das Rheintal früher. Sie plant ein gesticktes Objekt aus gesammelten Materialien wie Textilien, Garn, Seilen oder Steinen. Während der Ausstellung werden aus gebrauchten Kleidern Patchworks gemacht, ein langsamer Prozess, an dem viele Hände beteiligt sind.

Ausser Konkurrenz kann die Strafanstalt Saxerriet mit ihrer Installation «Dä Rhyfisch Jonas» teilnehmen; als Anerkennung für ein soziales Projekt.

Wer wissen möchte, was im Sommer 2017 im Wasser, im Vorland und auf den Dämmen los ist, kann alle Projekte morgen Sonntag, 30. Oktober, zwischen 10 und 16 Uhr in der Galerie d'Oséra in Diepoldsau anschauen.

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