Kunst zwischen CNC-Maschinen

Die für die Ausstellung «Kunstschaffen im Rheintal» ausgewählten Künstlerinnen und Künstler konnten kürzlich gemeinsam mit dem Kulturverein Widnau die Ausstellungsräume bei der Firma Rima AG besichtigen.

Susi Miara
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Besichtigung der Ausstellungsräume mit den Künstlern (von links) Peter Federer (Kulturverein Widnau), Martin Herrsche, Pele Mathys, Roswitha Buhmann, Ursula Federli-Frick, Eleonore Hofmann, Ursula Cristuzzi, Hansruedi Emele und Köba Sieber. Es fehlen André Campiomont, Elfi Kleber, Peter Langebner, Karin Schelling und Marion Täschler. (Bild: Susi Miara)

Besichtigung der Ausstellungsräume mit den Künstlern (von links) Peter Federer (Kulturverein Widnau), Martin Herrsche, Pele Mathys, Roswitha Buhmann, Ursula Federli-Frick, Eleonore Hofmann, Ursula Cristuzzi, Hansruedi Emele und Köba Sieber. Es fehlen André Campiomont, Elfi Kleber, Peter Langebner, Karin Schelling und Marion Täschler. (Bild: Susi Miara)

WIDNAU. Wenn es um Kunst geht, ist der Kulturverein Widnau immer zur Stelle. Die heimische Kunstszene fördern, das Kunstschaffen und die Künstler dahinter «sichtbar» machen – das sind die erklärten Ziele der aktuellen Ausstellung «Kunstschaffen im Rheintal», die vom 28. August bis 12. September in der Firma Rima AG in Widnau stattfinden wird. Dank des Entgegenkommens von Bruno Rieser, Inhaber der Rima AG, kann die Ausstellung an diesem besonderen Ort durchgeführt werden. Auf mehr als 1000 Quadratmeter Ausstellungsfläche wird bei der Rima AG eine breite Palette von Werkzeug- und Sondermaschinen präsentiert. Diese Fläche darf der Kulturverein für die Ausstellung nutzen. Dabei werden die schweren Maschinen nicht etwa entfernt. Die Stellwände mit den Kunstwerken der teilnehmenden Künstler werden in die Ausstellung integriert.

Zahlreiche Bewerbungen

Über 50 Bewerbungen hat der Kulturverein nach der Ausschreibung erhalten. «Die Auswahl der Künstler, die an der Ausstellung dabei sein werden, war eine anspruchsvolle und spannende Aufgabe», sagt der Ausstellungskoordinator Peter Federer. Das Ziel war, einerseits eher unbekannten Talenten und Einsteigern eine Plattform zu bieten, und andererseits eine möglichst vielfältige und technikdurchmischte Ausstellung zusammenzustellen. «Leider mussten wir aus diesem Grund auch einigen arrivierten Künstlern absagen», erklärt Federer.

Rheintal und Vorarlberg

13 Künstler aus dem Rheintal und aus Vorarlberg haben schliesslich eine Zusage erhalten. Mit dabei sind Roswitha Buhmann aus Lustenau, André Campiomont aus Kriessern, Ursula Cristuzzi aus Widnau, Hansruedi Emele aus Rebstein, Ursula Federli-Frick, Altstätten, Martin Herrsche aus Eichberg, Eleonore Hofmann aus Rheineck, Elfi Kleber aus Altach, Peter Langebner aus Dornbirn, Pele Mathys aus Rebstein, Karin Schelling aus Widnau, Köba Sieber aus Diepoldsau und Marion Täschler aus Diepoldsau. Ausgestellt werden Bilder, Fotografien, Grafiken, Kunst aus Glas und Installationen. Die Vernissage findet am Freitag, 28. August, statt. Die Ausstellung ist an drei Wochenenden geöffnet und endet mit der Finissage am 12. September.