Kunst in der Bürolandschaft

HEERBRUGG. Der während des Künstlersymposiums in Widnau entstandene Kubus von Konrad Thurnherr fand als Leihgabe einen befristeten Standort zwischen den Bürohäusern von SFS in Heerbrugg.

Susi Miara
Drucken
Teilen
Der Diepoldsauer Künstler Konrad Thurnherr, Christian Fiechter, Mitglied der Geschäftsleitung SFS, und Urs Spirig, OK-Präsident Künstlersymposium (von links), freuen sich über den idealen Standort für den Kubus. (Bild: Susi Miara)

Der Diepoldsauer Künstler Konrad Thurnherr, Christian Fiechter, Mitglied der Geschäftsleitung SFS, und Urs Spirig, OK-Präsident Künstlersymposium (von links), freuen sich über den idealen Standort für den Kubus. (Bild: Susi Miara)

Im Rahmen einer kleinen Feier wurde das Kunstwerk gestern offiziell eingeweiht. Der Dank von Christian Fiechter, Mitglied der Geschäftsleitung der SFS Gruppe, richtete sich nicht nur an den Künstler, sondern auch an den Kulturverein für das kulturelle Engagement. Vor allem freute er sich, dass ein Teil des von SFS gesponserten Materials mit dem Kunstwerk wieder zur Firma zurückgekehrt sei. Wie er später vom Künstler erfuhr, war es nicht nur ein Teil. Das gesamte Material für den Kubus stammt von der Firma SFS.

Christian Fiechter betonte, dass auch für die Firma SFS die Kunst im und um das Gebäude ein wichtiges Anliegen sei. Über Jahrhunderte habe die Kunst bei allen Völkern einer wichtige Rolle gespielt. «Das zeigt, dass der Mensch Kultur liebt», betonte Christian Fiechter. Dabei gebe es keine gut und schlechte Kunst. Die Kunst gefällt oder nicht.

Der Diepoldsauer Künstler Konrad Thurnherr freute sich, mit seinem Kunstwerk einen farbigen Punkt zwischen den strengen Gebäuden setzen zu können. Mit seinem Kubus, mit einer Kantenlänge von 2,2 Metern und 144 farbigen, locker befestigten Tafeln will er sowohl den Mitarbeitenden als auch den Besuchern Freude und Kreativität vermitteln. «Ich wollte etwas Bodenständiges schaffen, das Freude, Transparenz und Beweglichkeit ausdrückt», sagt Konrad Thurnherr. 45 der insgesamt 144 farbigen Tafeln hätten sogar die Besucher des Symposiums geliefert.

Drei Wochen habe er täglich während acht Stunden an seinem Kubus gearbeitet. Dass sein Kunstwerk jetzt einen so idealen Platz gefunden hat, freue ihn besonders.

Diese Freude gab auch OK-Präsident des Symposiums, Urs Spirig, zum Ausdruck. Für den Kulturverein sei es die grösste Freude, wenn ein Kunstwerk auch platziert werden kann. «Dann sind wir sicher, dass wir unsere Arbeit richtig gemacht haben», sagte Urs Spirig.

Der Firma SFS dankte er für die finanzielle Unterstützung, denn einen Anlass solcher Grösse zu organisieren sei ohne Sponsoren kaum möglich.

Aktuelle Nachrichten